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SEO-Checkliste für kleine Unternehmenswebsites

  • Autorenbild: Nicolas Fabjan
    Nicolas Fabjan
  • vor 2 Tagen
  • 13 Min. Lesezeit

Ihre Website ist online, aber sie wird nicht gefunden? Mit der richtigen SEO-Strategie können Sie das ändern. Gerade für kleine Unternehmen in Österreich ist Suchmaschinenoptimierung der Schlüssel, um neue Kunden zu gewinnen – ohne teure Werbung. Ob „Installateur Wien“ oder „Steuerberater Graz“: Wer bei lokalen Suchanfragen oben steht, hat die Nase vorn. In diesem Artikel erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie Ihre Website technisch fit machen, die richtigen Keywords finden und Ihre Inhalte optimal gestalten. Los geht's!


Technisches Setup: Die Basis für Ihre SEO-Strategie

Damit Google Ihre Website überhaupt indexieren kann, ist ein solides technisches Fundament entscheidend. Beginnen Sie mit diesen Schritten:

  • Google Search Console und Analytics einrichten: Diese kostenlosen Tools liefern wichtige Daten zu Besuchern, Suchbegriffen und technischen Problemen. Nutzen Sie sie, um Ihre SEO-Maßnahmen zu überwachen.

  • Mobile-Kompatibilität testen: Überprüfen Sie mit dem Google Mobile-Friendly Test, ob Ihre Website auf Smartphones gut funktioniert. Achten Sie auf lesbare Texte, schnelle Ladezeiten und einfache Navigation.

  • HTTPS und SSL-Zertifikat: Sicherheit ist ein Ranking-Faktor. Stellen Sie sicher, dass Ihre Website verschlüsselt ist und über HTTPS läuft.

  • XML-Sitemap und robots.txt: Reichen Sie Ihre Sitemap in der Google Search Console ein und prüfen Sie Ihre robots.txt-Datei, damit keine wichtigen Seiten blockiert sind.


Keywords: Die richtigen Begriffe finden

Keywords sind das Herzstück jeder SEO-Strategie. So gehen Sie vor:

  • Zielgruppe verstehen: Überlegen Sie, welche Begriffe Ihre Kunden verwenden. Suchen sie nach „Frühstück Graz“ oder „Brunch Graz Wochenende“? Schreiben Sie typische Fragen Ihrer Zielgruppe auf.

  • Tools nutzen: Verwenden Sie den Google Keyword Planner oder AnswerThePublic, um Keywords mit hohem Suchvolumen und wenig Konkurrenz zu finden. Denken Sie an Long-Tail-Keywords, z. B. „Steuerberater Einzelunternehmer Linz“ statt nur „Steuerberater“.

  • Lokale Begriffe einbeziehen: Integrieren Sie Ortsnamen wie „Zahnarzt Klagenfurt“ oder „Restaurant Mariahilf“, um gezielt Kunden aus Ihrer Region anzusprechen.


Inhalte optimieren: Mehrwert schaffen

Gute Inhalte sind der Schlüssel, um Nutzer zu überzeugen und bei Google besser zu ranken. Beachten Sie dabei:

  • Struktur der Überschriften: Nutzen Sie H1-Tags für das Hauptthema, H2-Tags für Unterthemen und H3-Tags für Details. Eine klare Gliederung hilft Nutzern und Suchmaschinen.

  • Relevante Inhalte erstellen: Beantworten Sie häufige Fragen Ihrer Kunden. Ein Malerbetrieb könnte z. B. Tipps zur Wandgestaltung geben. Ein Steuerberater könnte erklären, wie eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung funktioniert.

  • Regelmäßig aktualisieren: Halten Sie Ihre Inhalte aktuell, z. B. bei Preisen oder gesetzlichen Änderungen. Aktualisierte Seiten ranken oft besser.


Lokale SEO: Sichtbarkeit vor Ort erhöhen

Für kleine Unternehmen in Österreich ist lokale SEO besonders wichtig. Hier ein paar Tipps:

  • Google Business Profil pflegen: Füllen Sie Ihr Profil vollständig aus, inkl. Adresse, Öffnungszeiten und Bildern. Reagieren Sie auf Bewertungen – freundlich und professionell.

  • Lokale Verzeichnisse nutzen: Melden Sie Ihr Unternehmen bei Plattformen wie Herold.at oder WKO Firmen A-Z an. Achten Sie darauf, dass Ihre Kontaktdaten überall gleich sind.

  • Regionale Keywords: Kombinieren Sie Ihre Dienstleistungen mit Ortsnamen, z. B. „Dachreparaturen in Salzburg“.

Mit diesen Maßnahmen legen Sie den Grundstein für eine erfolgreiche SEO-Strategie. Starten Sie heute und beobachten Sie, wie Ihre Website in den Suchergebnissen steigt!


Technisches Setup und Analyse

Ein stabiles technisches Fundament ist entscheidend, damit Google Ihre Website korrekt indexieren kann. Mit den folgenden Maßnahmen schaffen Sie eine solide Basis für eine erfolgreiche SEO-Strategie.


Google Search Console und Analytics einrichten

Die Google Search Console und Google Analytics gehören zu den wichtigsten Werkzeugen für Ihre SEO-Arbeit. Während Google Analytics Einblick gibt, wie viele Besucher Ihre Website aufrufen und welche Seiten sie besonders interessiert, liefert die Search Console Daten zur Performance in den Suchergebnissen, zu relevanten Suchbegriffen und möglichen technischen Problemen.

In Österreich dominiert Google mit einem Marktanteil von 90,8 % (August 2023 bis Juli 2024) den Suchmaschinenmarkt. Die Einrichtung dieser Tools ist kostenlos: Sie benötigen lediglich ein Google-Konto und müssen einen kleinen Code-Schnipsel auf Ihrer Website implementieren.

Behalten Sie wichtige Kennzahlen wie organischen Traffic, Keyword-Rankings, die Click-Through-Rate (CTR) und die Absprungrate im Blick, um den Erfolg Ihrer Maßnahmen zu bewerten. Ohne diese Daten riskieren Sie, Ihre SEO-Strategie im Dunkeln zu steuern. Richten Sie beide Tools am besten noch heute ein.


Mobile-Kompatibilität testen

Immer mehr Menschen in Österreich nutzen ihr Smartphone, um nach Dienstleistungen und Produkten zu suchen. Google bewertet Websites mittlerweile anhand ihrer mobilen Version – die Desktop-Ansicht spielt nur noch eine untergeordnete Rolle.

Mit dem kostenlosen Mobile-Friendly Test von Google können Sie prüfen, ob Ihre Website mobilfreundlich ist. Achten Sie darauf, dass Texte ohne Zoomen lesbar sind, Buttons ausreichend groß gestaltet sind und die Ladezeit drei Sekunden nicht überschreitet.

Sollten Probleme auftreten, ziehen Sie einen Webdesigner hinzu oder prüfen Sie, ob Ihr Content-Management-System ein responsives Design unterstützt. Testen Sie Ihre Website auf verschiedenen mobilen Geräten, um sicherzugehen, dass sie überall optimal funktioniert.


XML-Sitemap einreichen und robots.txt-Datei konfigurieren

Eine XML-Sitemap erleichtert es Google, alle wichtigen Seiten Ihrer Website zu finden und zu indexieren. Die meisten Content-Management-Systeme erstellen automatisch eine Sitemap, die Sie in der Google Search Console einreichen können.

Die robots.txt-Datei steuert, welche Bereiche Ihrer Website von Suchmaschinen durchsucht werden dürfen. Ein häufiger Fehler: Viele Unternehmen blockieren versehentlich wichtige Seiten wie Blogs oder Produktkataloge und machen diese für Google unsichtbar. Überprüfen Sie Ihre robots.txt-Datei regelmäßig – mindestens einmal pro Quartal – und nutzen Sie die Verifizierungsfunktion der Google Search Console.

Achten Sie darauf, dass Ihre Sitemap nur indexierbare Seiten enthält. Für technische Überprüfungen können Sie Tools wie den Screaming Frog SEO Spider einsetzen. Reichen Sie Ihre Sitemap direkt über die Google Search Console ein, um Ihre Auffindbarkeit zu verbessern.


HTTPS und SSL-Zertifikat überprüfen

Eine Website muss mit HTTPS verschlüsselt sein – das ist nicht nur für die Sicherheit wichtig, sondern auch ein offizieller Ranking-Faktor bei Google. Browser wie Chrome kennzeichnen unverschlüsselte Seiten mittlerweile als „Nicht sicher“.

Viele Hosting-Anbieter in Österreich bieten kostenlose SSL-Zertifikate über Let's Encrypt an. Stellen Sie sicher, dass Ihre Website über HTTPS erreichbar ist und alle internen Links sowie Weiterleitungen korrekt eingerichtet sind. Kontrollieren Sie in der Google Search Console, ob sowohl die HTTP- als auch die HTTPS-Version Ihrer Website korrekt weitergeleitet werden.

Ein starkes technisches Fundament ist die Basis, um weitere SEO-Maßnahmen wie Keyword-Optimierung oder Content-Verbesserung erfolgreich umzusetzen. Wenn Sie Unterstützung bei der technischen Umsetzung benötigen, werfen Sie einen Blick auf unseren Artikel zu professionellen Webdesign-Lösungen für österreichische Unternehmen.


Keyword-Recherche und Strategie

Keywords sind das Herzstück jeder SEO-Strategie – ohne sie bleibt Ihre Website unsichtbar. Mit einer gezielten Keyword-Strategie identifizieren Sie die Begriffe, die Ihre Zielgruppe nutzt, und erhöhen damit die Wahrscheinlichkeit, in den Suchergebnissen aufzutauchen. Der erste Schritt: Verstehen, wer Ihre Zielgruppe ist und wie sie sucht.


Zielgruppe und Suchintention verstehen

Bevor Sie mit der Recherche starten, sollten Sie sich klar machen, wen Sie ansprechen möchten und welche Fragen oder Probleme diese Personen haben. Die Suchintention, also das Ziel hinter einer Suchanfrage, bestimmt, welche Inhalte Sie anbieten sollten. Google unterscheidet dabei vier Hauptarten von Suchanfragen:

  • Informationell: Nutzer suchen nach Wissen, z. B. „Wie funktioniert eine Wärmepumpe?“

  • Navigational: Nutzer suchen eine bestimmte Website, z. B. „Wien Energie Login“.

  • Transaktional: Nutzer wollen etwas kaufen oder buchen, z. B. „Heizung kaufen Wien“.

  • Kommerziell: Nutzer vergleichen Angebote, z. B. „beste Installateure Salzburg“.

Für kleine Unternehmen sind vor allem transaktionale und kommerzielle Keywords interessant, da diese oft von kaufbereiten Nutzern verwendet werden.

Erstellen Sie ein Kundenprofil: Welche Begriffe und Fragen könnten Ihre Zielgruppe prägen? Ein Café in Graz könnte beispielsweise auf Suchanfragen wie „Frühstück Graz“ oder „Brunch Graz Wochenende“ abzielen. Schreiben Sie mindestens zehn typische Fragen oder Anliegen Ihrer Zielgruppe auf – sie bilden die Basis Ihrer Keyword-Liste.


Tools für die Keyword-Recherche

Sobald Sie die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe kennen, geht es an die Tools. Kostenlose Werkzeuge wie der Google Keyword Planner sind ein guter Startpunkt. Sie geben ein Haupt-Keyword ein, und das Tool liefert verwandte Begriffe, das monatliche Suchvolumen und die Wettbewerbsstärke. Achten Sie darauf, die Region auf „Österreich“ einzustellen, da die Suchgewohnheiten hier oft anders sind als in Deutschland.

Long-Tail-Keywords wie „Hochzeitsfotograf Innsbruck Berge“ statt nur „Fotograf“ sind besonders für kleinere Unternehmen interessant. Sie haben zwar geringere Suchvolumina, dafür aber weniger Konkurrenz und eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass der Nutzer tatsächlich konvertiert. Ein Steuerberater in Linz hat beispielsweise bessere Chancen, mit „Steuerberater Einzelunternehmer Linz“ zu ranken als mit dem generischen Begriff „Steuerberater“.

Nützlich sind auch Google-Suchvorschläge und die Funktion „Ähnliche Suchanfragen“. Tools wie AnswerThePublic helfen, häufige Fragen zu einem Keyword zu visualisieren und liefern Inspiration für Inhalte, die den Bedürfnissen Ihrer Zielgruppe entsprechen.

Erstellen Sie eine Tabelle mit Ihren wichtigsten Keywords, inklusive Suchvolumen, Wettbewerbsstärke und Priorität. Beginnen Sie mit fünf bis zehn Haupt-Keywords und ergänzen Sie diese jeweils um drei bis fünf Long-Tail-Varianten.


Standortbezogene Keywords in Österreich

Für lokale Unternehmen in Österreich sind geografische Keywords unverzichtbar. Ein Zahnarzt in Klagenfurt sollte nicht nur „Zahnarzt“ optimieren, sondern auch Begriffe wie „Zahnarzt Klagenfurt“, „Zahnreinigung Klagenfurt“ oder „Notdienst Zahnarzt Kärnten“ einbeziehen. Lokale Keywords haben oft weniger Konkurrenz und sprechen gezielt kaufbereite Kunden an.

Denken Sie auch an Bezirksnamen und Stadtteile, besonders in größeren Städten. Ein Restaurant in Wien könnte neben „Restaurant Wien“ auch „Restaurant Mariahilf“ oder „Restaurant 6. Bezirk“ verwenden. Viele Nutzer suchen gezielt nach Angeboten in ihrer Nähe, was Ihnen einen Vorsprung gegenüber Mitbewerbern verschafft, die nur allgemein optimieren.

Berücksichtigen Sie außerdem regionale Besonderheiten und Dialekte. Ein Installateur sollte sowohl „Installateur“ als auch „Gas-Wasser-Heizung“ in Betracht ziehen, da Begriffe regional unterschiedlich verwendet werden. Ein Fleischer könnte „Fleischhauerei“ und „Metzgerei“ kombinieren, um möglichst viele Nutzer anzusprechen.

Tragen Sie diese Keywords in die Google Search Console ein, um zu beobachten, welche Begriffe tatsächlich Traffic bringen. Kombinieren Sie Ihre Dienstleistungen mit geografischen Ebenen wie Stadt, Bezirk, Bundesland und angrenzenden Orten. Ein Elektriker in St. Pölten könnte auch für „Elektriker Niederösterreich“ oder „Elektriker Tulln“ ranken, wenn er regional tätig ist. Fangen Sie mit den wichtigsten lokalen Keywords an und erweitern Sie Ihre Strategie nach und nach, sobald Sie für Ihre Hauptbegriffe gut positioniert sind.


On-Page Optimierung

Eine gut durchdachte Struktur der Überschriften verbessert sowohl die Benutzerfreundlichkeit als auch die SEO-Leistung Ihrer Website. Mit einer gezielten Nutzung von H1-, H2- und H3-Tags können Sie Ihre Inhalte klar gliedern und wichtige Keywords strategisch platzieren. Hier erfahren Sie, wie Sie diese Tags effektiv einsetzen.


Inhalte sinnvoll gliedern mit der richtigen Überschriftenstruktur

Die H1-Überschrift bildet das Herzstück Ihrer Seite und sollte nur einmal vorkommen. Sie sollte das Haupt-Keyword enthalten und präzise den Inhalt der Seite beschreiben. Ein Steuerberater in Linz könnte beispielsweise die H1 „Steuerberatung für Einzelunternehmer in Linz“ wählen, anstatt allgemeine Begriffe wie „Willkommen“ oder „Über uns“ zu verwenden.

H2-Tags dienen dazu, den Hauptinhalt in thematische Abschnitte zu unterteilen. Direkt unter der H1 könnten beispielsweise Überschriften wie „Unsere Leistungen für Selbstständige“, „Steuertipps für Einzelunternehmer“ oder „Kontakt und Beratungstermin“ stehen. Diese Struktur hilft nicht nur den Nutzern, sondern zeigt auch Google, wie Ihre Inhalte aufgebaut sind.

H3-Überschriften ergänzen die H2-Bereiche, indem sie detailliertere Informationen bereitstellen. Unter der H2 „Unsere Leistungen für Selbstständige“ könnten beispielsweise H3-Tags wie „Jahresabschluss“, „Umsatzsteuervoranmeldung“ oder „Betriebsprüfung“ folgen.


Häufige Fehler vermeiden

Um eine klare Struktur zu gewährleisten, sollten Sie einige typische Fehler vermeiden. Dazu gehört, mehrere H1-Tags auf einer Seite zu verwenden oder Überschriftenebenen zu überspringen. Eine logische und konsistente Hierarchie erleichtert es sowohl den Nutzern als auch Suchmaschinen, Ihre Inhalte schnell und effizient zu erfassen.

Mit einer klaren und durchdachten On-Page-Struktur schaffen Sie die Basis für eine erfolgreiche Content-Optimierung.


Lokale SEO für österreichische Unternehmen

Für kleinere Betriebe in Österreich ist es oft entscheidend, vor Ort gut sichtbar zu sein – manchmal sogar wichtiger als ein gutes Ranking auf nationaler Ebene. Wenn jemand nach „Tischlerei Innsbruck“ oder „Steuerberater Graz“ sucht, möchten Sie unter den ersten Treffern erscheinen. Mit den richtigen Maßnahmen können Sie Ihre Zielgruppe in Ihrer Region direkt erreichen. Hier sind einige grundlegende Tipps, um Ihr Google Business Profil optimal zu nutzen und Ihre lokale Präsenz zu stärken.


Google Business Profil richtig ausfüllen

Ihr Google Business Profil ist das Herzstück Ihrer lokalen Sichtbarkeit. Ein vollständig und präzise ausgefülltes Profil erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Sie in den lokalen Suchergebnissen und auf Google Maps gut platziert werden. Achten Sie darauf, dass Ihr Unternehmensname, Ihre Adresse und Telefonnummer (NAP-Daten) exakt mit den Angaben auf Ihrer Website und in anderen Verzeichnissen übereinstimmen.

Wählen Sie die passende Hauptkategorie für Ihr Unternehmen. Ein Café in Wien sollte beispielsweise „Café“ als Hauptkategorie angeben, kann aber auch zusätzliche Kategorien wie „Frühstückslokal“ oder „Konditorei“ ergänzen. Halten Sie Ihre Öffnungszeiten stets aktuell – auch an österreichischen Feiertagen wie dem 26. Oktober (Nationalfeiertag) oder dem 8. Dezember (Mariä Empfängnis).

Vergessen Sie nicht, hochwertige Fotos hochzuladen, die Ihr Geschäft, Ihr Team und Ihre Produkte zeigen. Unternehmen mit ansprechenden Bildern erhalten erfahrungsgemäß mehr Klicks und Anfragen. Nutzen Sie zusätzlich die Beitragsfunktion, um Aktionen, Neuigkeiten oder saisonale Angebote hervorzuheben – zum Beispiel Winterrabatte oder spezielle Feiertagsangebote.


Bewertungen sammeln und professionell darauf reagieren

Kundenbewertungen spielen eine zentrale Rolle für Ihre lokale Sichtbarkeit und beeinflussen die Kaufentscheidungen potenzieller Kunden. Bitten Sie zufriedene Kunden aktiv um eine Bewertung auf Google – idealerweise direkt nach einem erfolgreichen Projekt oder Kauf. Ein einfacher Hinweis per E-Mail oder ein QR-Code auf der Rechnung kann dabei helfen, die Bewertungsrate zu steigern.

Reagieren Sie auf alle Bewertungen – egal ob positiv oder negativ – stets professionell und lösungsorientiert. Für positive Rückmeldungen reicht oft ein kurzes „Vielen Dank für Ihr tolles Feedback, Frau Müller! Es freut uns, dass Sie mit unserem Service zufrieden waren.“ Bei negativen Bewertungen ist es wichtig, ruhig zu bleiben: Entschuldigen Sie sich für die Unannehmlichkeiten und bieten Sie an, das Problem gemeinsam zu lösen.

Die Anzahl und Aktualität der Bewertungen signalisiert Google, dass Ihr Unternehmen aktiv und vertrauenswürdig ist. Regelmäßige und authentische Bewertungen können Ihre Position in den lokalen Suchergebnissen deutlich verbessern. Kaufen Sie jedoch niemals gefälschte Bewertungen – solche Praktiken werden von Google erkannt und führen zu Abwertungen im Ranking.


Lokale Keywords und Verzeichnisse gezielt einsetzen

Integrieren Sie relevante Stadt- und Regionsnamen natürlich in Ihre Website-Texte. Formulierungen wie „Dachreparaturen in Salzburg und Umgebung“ helfen dabei, gezielt Kunden aus Ihrer Region anzusprechen. Wenn Sie in mehreren Städten tätig sind, erstellen Sie separate Seiten für jede Region, z. B. „Malerbetrieb Linz“ und „Malerbetrieb Wels“.

Tragen Sie Ihr Unternehmen in österreichische Branchenverzeichnisse wie Herold.at, WKO Firmen A-Z oder Gelbe Seiten Österreich ein. Achten Sie darauf, dass die NAP-Daten überall identisch sind – selbst kleine Unterschiede wie „Str.“ statt „Straße“ können die SEO-Leistung beeinträchtigen.

Branchenspezifische Verzeichnisse sind ebenfalls wichtig: Restaurants sollten beispielsweise auf Falstaff und Tripadvisor vertreten sein, Handwerksbetriebe auf Plattformen wie Myhammer oder Listando. Je mehr hochwertige Backlinks von lokalen Quellen auf Ihre Website verweisen, desto stärker wird Ihre lokale Autorität. Ein einfacher Tipp: Prüfen Sie, ob Ihre Gemeinde oder Stadt ein eigenes Unternehmensverzeichnis führt, und nutzen Sie diese Möglichkeit, um sich kostenlos einzutragen.

Weitere hilfreiche Tipps zur Optimierung finden Sie in unserem Artikel über technische SEO-Grundlagen, um Ihre lokale Sichtbarkeit weiter zu verbessern.


Content-Strategie und Content-Erstellung

Wenn es um erfolgreiches SEO geht, spielt gut durchdachter Content eine zentrale Rolle. Statt täglich neue Blogartikel zu veröffentlichen, sollten Sie gezielt Inhalte erstellen, die für Ihre Zielgruppe relevant sind. Eine klare Content-Strategie hilft Ihnen, Ihr Fachwissen zu präsentieren, Vertrauen aufzubauen und gleichzeitig Ihre Position in den Suchmaschinen zu verbessern. Bevor Sie jedoch neue Inhalte entwickeln, lohnt sich ein Blick auf das, was bereits vorhanden ist.


Bestehende Inhalte überprüfen und analysieren

Beginnen Sie mit einer Bestandsaufnahme Ihrer wichtigsten Seiten – dazu gehören Startseite, „Über uns“, Kontakt, Ihre Leistungsseiten und der Blog. Prüfen Sie, ob alle Informationen aktuell sind. Sind Preise, Öffnungszeiten oder Angebote noch korrekt? Solche Details sind entscheidend, um Besucher nicht zu verwirren oder gar zu verlieren.

Ein hilfreiches Tool ist die Google Search Console. Unter dem Bereich „Leistung“ können Sie sehen, welche Seiten bereits Traffic generieren und für welche Suchbegriffe Sie gefunden werden. Dabei stoßen Sie oft auf interessante Suchanfragen, die Sie möglicherweise noch gar nicht bedacht haben – zum Beispiel „Notdienst Installateur Wien Sonntag“ statt nur „Installateur Wien“.

Auch Lücken in Ihrem Content-Angebot sollten Sie identifizieren. Welche Fragen stellen Kunden häufig per Telefon oder E-Mail? Welche Dienstleistungen sind auf Ihrer Website noch nicht ausreichend beschrieben? Ein Steuerberater aus Graz könnte beispielsweise feststellen, dass er keine spezifischen Informationen zur Einnahmen-Ausgaben-Rechnung oder zur Jahresabschlusserstellung für Einzelunternehmer bereitstellt, obwohl genau danach oft gesucht wird.


Inhalte erstellen, die Kundenfragen beantworten

Die besten Inhalte basieren auf den echten Bedürfnissen Ihrer Zielgruppe. Überlegen Sie, welche Probleme Ihre Kunden haben und wie Sie diese lösen können. Ein Malerbetrieb in Salzburg könnte etwa einen Artikel schreiben wie „Wände richtig streichen bei hoher Luftfeuchtigkeit – Tipps für Altbauwohnungen“. Solche praktischen Ratschläge sprechen genau die Herausforderungen Ihrer Zielgruppe an.

Ein FAQ-Bereich auf Ihrer Website ist ebenfalls eine großartige Möglichkeit, häufige Fragen direkt zu beantworten. Formulieren Sie diese Fragen so, wie Ihre Kunden sie stellen würden, etwa: „Was kostet eine Badezimmersanierung in Wien?“ oder „Wie lange dauert die Erstellung einer Steuererklärung?“. Beantworten Sie diese Fragen präzise und hilfreich, idealerweise mit Preisspannen oder Beispielen aus Ihrer Praxis.

Blogartikel sind ideal, um komplexere Themen zu vertiefen und Ihr Fachwissen zu zeigen. Ein Versicherungsmakler könnte beispielsweise einen Beitrag verfassen wie „Haushaltsversicherung in Österreich: Was ist wirklich abgedeckt?“ und darin gängige Missverständnisse aufklären. Wichtig ist, dass Sie auf werbliche Texte verzichten und stattdessen nützliche Informationen bieten.

Strukturieren Sie längere Texte mit klaren Zwischenüberschriften und kurzen Absätzen. Nutzen Sie Beispiele aus dem Alltag in Österreich. Ein Artikel über Photovoltaik könnte etwa auf die OeMAG-Förderung oder die Bundesförderung für Photovoltaikanlagen eingehen, inklusive aktueller Fördersätze und Antragsfristen. Solche Details machen Ihren Content besonders hilfreich und erhöhen die Chance, dass andere Websites auf Ihre Inhalte verlinken. Nach der Erstellung sollten Sie Ihre Inhalte regelmäßig auf Aktualität prüfen.


Inhalte regelmäßig aktualisieren

Aktuelle und relevante Inhalte sind für Suchmaschinen besonders wichtig. Legen Sie fest, Ihre Hauptseiten alle drei bis sechs Monate zu überprüfen. Das betrifft vor allem Seiten mit zeitabhängigen Informationen wie Preise, Öffnungszeiten, Förderungen oder gesetzliche Regelungen.

Fügen Sie bestehenden Artikeln neue Erkenntnisse oder aktuelle Entwicklungen hinzu. Ein Beitrag über „Homeoffice-Regelungen für Arbeitgeber in Österreich“ aus dem Jahr 2022 könnte beispielsweise um Änderungen im Arbeitsrecht ergänzt werden. Geben Sie dabei ein Update-Datum an, etwa: „Zuletzt aktualisiert: 15. November 2025“. Das signalisiert sowohl Google als auch Ihren Lesern, dass der Inhalt gepflegt wird.

Auch Seiten, die nicht die gewünschte Performance zeigen, sollten überarbeitet werden. Wenn eine Seite in der Google Search Console viele Impressionen, aber nur wenige Klicks erhält, könnten der Title-Tag oder die Meta-Description optimiert werden. Testen Sie neue Formulierungen und beobachten Sie die Ergebnisse.

Denken Sie auch an saisonale Inhalte. Tipps zur Frühjahrsdüngung im Gartenbau oder Hinweise zur Winterpflege des Rasens sind Beispiele für Themen, die regelmäßig aktualisiert werden können, um das ganze Jahr über relevant zu bleiben. Solche Anpassungen sorgen nicht nur für kontinuierlichen Traffic, sondern stärken auch Ihre Sichtbarkeit – ein wichtiger Bestandteil jeder SEO-Strategie. Weitere Hinweise zur Optimierung Ihrer Website finden Sie in unserem Artikel über technische SEO-Grundlagen.


FAQs


Wie kann ich überprüfen, ob meine SEO-Strategie erfolgreich ist, und welche Kennzahlen sollte ich dabei beachten?

Um den Erfolg Ihrer SEO-Strategie zu messen, gibt es einige zentrale Kennzahlen, die Sie im Blick behalten sollten:

  • Sichtbarkeit: Wie oft taucht Ihre Website in den Suchergebnissen auf? Eine hohe Sichtbarkeit zeigt, dass Ihre Inhalte von Suchmaschinen gut wahrgenommen werden.

  • Organischer Traffic: Wie viele Nutzer gelangen über Suchmaschinen auf Ihre Website? Dieser Wert gibt Aufschluss über die Effektivität Ihrer Keywords und Inhalte.

  • Keyword-Rankings: Für welche Begriffe wird Ihre Website gefunden, und wie gut ist ihre Platzierung? Eine Verbesserung in den Rankings deutet auf eine erfolgreiche Optimierung hin.

  • Conversion-Rate: Wie viele Besucher führen eine gewünschte Aktion aus, wie etwa einen Kauf oder das Ausfüllen eines Formulars? Dieser Wert zeigt, wie gut Ihre Seite nicht nur gefunden, sondern auch genutzt wird.

Durch die regelmäßige Analyse dieser Daten können Sie feststellen, welche Maßnahmen erfolgreich sind und wo es noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Praktische Tools wie Google Search Console oder Google Analytics unterstützen Sie dabei, die relevanten Kennzahlen zu überwachen und auszuwerten.


Wie kann ich die mobile Nutzererfahrung meiner Website verbessern?

Um die mobile Nutzererfahrung Ihrer Website zu verbessern, gibt es einige grundlegende Schritte, die Sie berücksichtigen sollten:

  • Responsives Design nutzen: Ihre Website sollte sich automatisch an die Größe des verwendeten Geräts anpassen. Ob Smartphone, Tablet oder Desktop – Inhalte müssen überall klar und übersichtlich dargestellt werden.

  • Einfache Navigation: Sorgen Sie für übersichtliche Menüs und gut erkennbare Buttons, damit Besucher schnell und mühelos durch Ihre Seite navigieren können.

  • Schnelle Ladezeiten: Optimieren Sie Bildgrößen, aktivieren Sie Browser-Caching und reduzieren Sie unnötigen Code. Eine schnell ladende Seite hält Nutzer länger auf Ihrer Website und sorgt für ein positives Erlebnis.

Diese Anpassungen wirken sich nicht nur positiv auf die Zufriedenheit Ihrer Besucher aus, sondern können auch Ihre Position in den Suchergebnissen verbessern. Suchmaschinen wie Google bewerten die mobile Benutzerfreundlichkeit als wichtigen Ranking-Faktor.


Wie finde ich passende Long-Tail-Keywords für mein lokales Unternehmen und nutze sie optimal in meinen Inhalten?

Um die passenden Long-Tail-Keywords für Ihr lokales Unternehmen zu finden, können Sie Tools wie den Google Keyword Planner, Ahrefs oder SEMrush nutzen. Dabei sollten Sie gezielt Begriffe auswählen, die die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe genau widerspiegeln. Berücksichtigen Sie dabei auch regionale Besonderheiten, wie Ortsnamen oder spezifische lokale Dienstleistungen, um Ihre Inhalte noch relevanter zu machen.

Setzen Sie diese Keywords sinnvoll in Ihren Texten ein. Platzieren Sie sie in Blog-Artikeln, Produktbeschreibungen, sowie in Meta-Titeln und Meta-Beschreibungen. Wichtig ist, dass Ihre Inhalte dabei stets natürlich und ansprechend bleiben. So erreichen Sie nicht nur eine bessere Sichtbarkeit in Suchmaschinen, sondern sprechen auch Ihre Kund*innen direkt und überzeugend an.


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