
Sicherheit bei Wix-Websites: Was Sie beachten sollten
- Nicolas Fabjan

- 11. Dez. 2025
- 9 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 6. Jan.
Ihre Wix-Website sicher zu gestalten, ist einfacher, als Sie vielleicht denken. Wix bietet Ihnen von Haus aus Schutz wie SSL-Verschlüsselung und DDoS-Abwehr, aber als Betreiber liegt es an Ihnen, zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen. Besonders in Österreich spielen Datenschutz und die Einhaltung der DSGVO eine zentrale Rolle.
Was sollten Sie tun?
Sichere Passwörter verwenden: Mindestens 12 Zeichen, zufällige Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Symbolen.
Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren: Zusätzliche Sicherheit für Ihren Account.
Datenschutzerklärung und Cookie-Banner einrichten: DSGVO-konform und transparent für Ihre Besucher.
Zugriffsrechte regelmäßig prüfen: Nur berechtigten Personen Zugang gewähren.
Backups nutzen: Wix erstellt automatische Backups, die Sie bei Bedarf wiederherstellen können.
Warum ist das wichtig?
Eine Sicherheitslücke kann nicht nur rechtliche Probleme verursachen, sondern auch das Vertrauen Ihrer Kunden zerstören. Laut Studien meiden 75 % der Konsumenten Unternehmen, die nicht vertrauenswürdig mit Daten umgehen. Mit den richtigen Maßnahmen schützen Sie nicht nur Ihre Website, sondern auch Ihre Reputation.
Tipp:
Planen Sie monatliche Sicherheitschecks ein – 15 Minuten reichen aus, um Passwörter, Berechtigungen und rechtliche Seiten zu prüfen. So bleiben Sie stets auf der sicheren Seite.
Warum Sicherheit bei Wix-Websites so wichtig ist
Risiken für kleine Unternehmenswebsites
Eine Sicherheitslücke kann für Ihr Unternehmen weitreichende Folgen haben – und das nicht nur in finanzieller Hinsicht. Ein einziger Vorfall kann das Vertrauen, das Sie über Jahre aufgebaut haben, innerhalb kürzester Zeit zunichtemachen.
Besonders kleine Unternehmen in Österreich sind gefährdet, da sie oft als einfache Ziele für Cyberangriffe gelten. Zu den häufigsten Bedrohungen zählen Ransomware, Phishing, DDoS-Angriffe und Datendiebstahl. Erschreckend oft entstehen solche Angriffe durch vermeidbare Fehler, wie etwa das Öffnen eines schädlichen E-Mail-Anhangs oder die Nutzung schwacher Passwörter.
Wie Wix selbst hervorhebt:
A security breach can damage your business's reputation and erode customer trust
Für österreichische kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) bedeutet das konkret: verlorene Kunden, negative Bewertungen und mögliche rechtliche Konsequenzen, die die Existenz des Unternehmens gefährden können. Doch neben diesen direkten Risiken spielt auch die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben eine entscheidende Rolle.
Rechtliche Anforderungen in Österreich
Abgesehen von den praktischen Gefahren müssen österreichische Unternehmen strenge gesetzliche Bestimmungen einhalten. Die DSGVO gilt für jedes Unternehmen, das Daten von EU-Bürgern verarbeitet – unabhängig davon, wo das Unternehmen oder die Server physisch ansässig sind. Auch wenn Wix die technische Plattform bereitstellt, liegt die Verantwortung für die DSGVO-Konformität Ihrer Website bei Ihnen als Betreiber.
Das bedeutet konkret:
Ihre Website benötigt eine umfassende Datenschutzerklärung.
Ein rechtssicheres Cookie-Consent-Management muss integriert werden.
Die DSGVO-Konformität aller verwendeten Drittanbieter-Apps muss sichergestellt sein.
Zusätzlich ist in Österreich – wie auch in Deutschland und der Schweiz – ein Impressum gesetzlich vorgeschrieben. Dieses muss die Identität des Websitebetreibers sowie Kontaktinformationen offenlegen.
Verstöße gegen diese Vorschriften können hohe Geldstrafen nach sich ziehen. Doch wie Shreya von CookieYes treffend bemerkt:
Beyond legal risks, compliance helps build trust with site visitors and strengthens your brand's reputation
Rechtliche Konformität ist also nicht nur eine Pflicht, sondern auch eine Gelegenheit, das Vertrauen Ihrer Besucher zu stärken und sich als verlässlicher Partner zu präsentieren. Einen detaillierten Überblick über die rechtlichen Anforderungen für österreichische Websites finden Sie in unserem Leitfaden.
Wix-Sicherheitsfunktionen und Ihre Verantwortung
Wix bietet eine solide Sicherheitsinfrastruktur – vergleichbar mit einer Alarmanlage in einem gut geschützten Gebäude. Doch die letzte Sicherheitslücke schließen Sie selbst, indem Sie Passwörter und Nutzerrechte aktiv verwalten. Im Folgenden werfen wir einen Blick darauf, welche Sicherheitsmaßnahmen Wix automatisch übernimmt und wo Ihr Eingreifen gefragt ist.
Was Wix für Sie übernimmt
Wix stellt Ihnen eine robuste Sicherheitsinfrastruktur zur Verfügung, die von Experten überwacht und verwaltet wird. Das bedeutet, dass Bedrohungen erkannt, Sicherheitsvorfälle in Echtzeit bearbeitet und präventive Maßnahmen getroffen werden – und das alles läuft im Hintergrund ab, ohne dass Sie aktiv werden müssen . Ab der Veröffentlichung Ihrer Website greift ein umfassendes Sicherheitskonzept, das direkt in die Plattform integriert ist.
Ein Security Operations Center (SOC) arbeitet rund um die Uhr, um die Plattform zu überwachen. Zudem profitieren alle Wix-Websites von grundlegenden Schutzmaßnahmen wie DDoS-Abwehr, SSL-Verschlüsselung und automatisierten Backups . Diese Funktionen bilden eine starke Basis für die Sicherheit Ihrer Website – ohne zusätzliche Kosten oder technisches Know-how Ihrerseits.
Ihre Verantwortung als Betreiber
Trotz der technischen Sicherheitsvorkehrungen von Wix liegt die rechtliche Verantwortung für Ihre Website bei Ihnen. Als „Data Controller“ entscheiden Sie, wie personenbezogene Daten verarbeitet werden . Wix stellt Ihnen zwar die notwendigen Werkzeuge zur Verfügung, doch deren Konfiguration und Nutzung obliegt Ihnen.
Das bedeutet konkret: Sie müssen Passwörter sicher verwalten, die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren, Benutzerrechte steuern und die DSGVO-Vorgaben einhalten . Dazu gehört auch, eine Datenschutzerklärung zu erstellen, ein Cookie-Consent-Management zu implementieren und sicherzustellen, dass alle Drittanbieter-Apps DSGVO-konform sind. Zusätzlich sollten Sie die Zugriffsrechte Ihrer Mitarbeiter regelmäßig prüfen und die Sicherheitseinstellungen Ihrer Website kontinuierlich aktualisieren .
Tipp: Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung, um unbefugten Zugriff effektiv zu verhindern. Eine einfache Maßnahme mit großer Wirkung!
So sichern Sie Ihre Wix-Website ab
Jetzt, da Sie wissen, welche Sicherheitsmaßnahmen Wix übernimmt und wo Sie selbst aktiv werden müssen, ist es an der Zeit, Ihre Website gezielt abzusichern. Hier erfahren Sie, wie Sie dabei vorgehen können – auch ohne technisches Vorwissen.
Schützen Sie den Zugang zu Ihrem Account
Ein starkes Passwort ist Ihre erste Verteidigungslinie. Es sollte mindestens 12 Zeichen umfassen und eine zufällige Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Symbolen enthalten. Vermeiden Sie dabei Namen, häufige Begriffe oder persönliche Daten, da diese für Hacker leicht zu erraten sind. Laut Statistik entstehen 81 % der Datenschutzverletzungen in Unternehmen durch gestohlene oder schwache Passwörter. Ein Passwort-Manager kann Ihnen dabei helfen, sichere und einzigartige Passwörter zu erstellen und zu verwalten. Denken Sie auch daran, Ihre Passwörter regelmäßig zu aktualisieren.
Zusätzlich sollten Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) aktivieren. Diese kann per E-Mail, SMS oder über eine Authentifizierungs-App eingerichtet werden. Selbst wenn Ihr Passwort kompromittiert wird, schützt 2FA Ihren Account vor unbefugtem Zugriff.
Vergessen Sie nicht, auch die Datenübertragung und Verwaltung Ihrer Website zu sichern.
SSL und Cookie-Banner einrichten
Wix hat SSL-Schutz bereits standardmäßig aktiviert. Jede Wix-Website verwendet HTTPS und SSL-Protokolle, ohne dass Sie etwas tun müssen. Sobald Sie eine benutzerdefinierte Domain mit Ihrer Website verbinden, wird automatisch ein SSL-Zertifikat generiert. Überprüfen Sie, ob Ihre URL mit beginnt und ein Schloss-Symbol in der Adressleiste erscheint. Das bietet nicht nur Sicherheit, sondern kann auch Ihr Ranking bei Google verbessern, da HTTPS-Websites bevorzugt behandelt werden.
Für Cookie-Banner und Datenschutzeinstellungen sind Sie selbst verantwortlich. Wix stellt Ihnen jedoch Tools zur Verfügung, um DSGVO-konforme Lösungen umzusetzen.
Neben der Verschlüsselung sollten Sie auch den Zugriff auf Ihre Website gezielt steuern.
Zugriffsrechte und Benutzerrollen verwalten
Teilen Sie Ihr Wix-Passwort oder Ihren 2FA-Code niemals mit anderen. Nutzen Sie stattdessen die Funktion „Rollen & Berechtigungen“, um Mitarbeitern oder externen Partnern den Zugang zu Ihrer Website zu ermöglichen. Gehen Sie dazu in Ihrer Website-Verwaltung zu „Einstellungen“ und wählen Sie „Rollen & Berechtigungen“. Dort können Sie vorgefertigte Rollen wie Admin, Website-Manager/in oder Content-Writer/in zuweisen, abhängig von den jeweiligen Aufgaben. Bei Bedarf können Sie auch benutzerdefinierte Rollen erstellen. Überprüfen und aktualisieren Sie die Berechtigungen regelmäßig, besonders wenn sich Verantwortlichkeiten ändern.
Ein einfacher, aber effektiver Tipp: Aktivieren Sie sofort die Zwei-Faktor-Authentifizierung und prüfen Sie alle bestehenden Benutzerrollen. Beide Maßnahmen sind schnell erledigt und erhöhen die Sicherheit Ihrer Website erheblich.
Schützen Sie Kundendaten und Zahlungen
Wenn Sie Zahlungen abwickeln oder sensible Kundendaten erfassen, tragen Sie eine besondere Verantwortung – vor allem im Hinblick auf die strengen Datenschutzrichtlinien in Österreich und der gesamten EU. Die automatisierten Sicherheitsfunktionen von Wix bieten eine solide Grundlage, doch Ihre eigenen Maßnahmen sind entscheidend, um ein umfassendes Sicherheitskonzept zu gewährleisten.
Sicherheit bei Online-Zahlungen mit Wix
Wix setzt von Haus aus auf hohe Sicherheitsstandards für Online-Zahlungen. Alle Wix-Websites sind PCI-DSS Level 1 zertifiziert. Diese Zertifizierung schützt die Kartendaten Ihrer Kunden und minimiert das Betrugsrisiko, ohne dass Sie zusätzliche technische Schritte unternehmen müssen.
Die Plattform verschlüsselt jede Finanztransaktion mit TLS und SSL. Zahlungsinformationen werden mit AES-256 gespeichert, einem der sichersten Verschlüsselungsstandards. Zusätzlich kommen Anti-Fraud-Systeme zum Einsatz, die auf Datenanalyse und maschinellem Lernen basieren, um betrügerische Aktivitäten frühzeitig zu erkennen und zu verhindern.
Die Zahlungsabwicklung erfolgt in einer isolierten Umgebung. Ihren Kunden stehen über 80 international anerkannte Zahlungsanbieter zur Verfügung, darunter Wix Payments, das Kreditkarten, Apple Pay und kontaktlose Zahlungen sicher akzeptiert.
Während Wix die technische Sicherheit der Zahlungsabwicklung gewährleistet, liegt es an Ihnen, die Daten Ihrer Kunden verantwortungsvoll zu behandeln.
Richtiges Handling von Kundendaten
Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gilt für jede Website, die personenbezogene Daten von EU-Bürgern verarbeitet – unabhängig davon, wo Ihr Unternehmen ansässig ist. Als Betreiber einer Wix-Website gelten Sie als „Verwalter“ (Data Controller) der Daten Ihrer Besucher, während Wix.com als „Verarbeiter“ (Data Processor) nach Ihren Anweisungen agiert. Die Verantwortung für die DSGVO-Konformität liegt letztendlich bei Ihnen.
Eine transparente Datenschutzerklärung ist ein Muss. Diese sollte klar darlegen, wie Sie personenbezogene Daten verwenden. Ebenso wichtig ist ein Cookie-Banner, das die Zustimmung Ihrer Besucher einholt. Wix stellt hierfür praktische Tools bereit, die Sie unter „Datenschutz & Cookies“ in den Einstellungen finden.
Darüber hinaus können Sie mit dem Bereich „Datenanfrage“ in Ihren Website-Einstellungen DSGVO-Anfragen von Kunden bearbeiten. Innerhalb von 48 Stunden lassen sich gesammelte Daten exportieren oder dauerhaft löschen. Beachten Sie jedoch, dass Daten aus Drittanbieter-Apps wie Google Analytics oder Facebook Pixel separat verwaltet werden müssen. Auch hier liegt die Verantwortung für die DSGVO-Konformität bei Ihnen.
Tipp für den schnellen Erfolg: Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) und überprüfen Sie Ihr Cookie-Banner. Das ist in wenigen Minuten erledigt und ein großer Schritt für mehr Sicherheit.
Wartung und Überwachung Ihrer Website-Sicherheit
Die Sicherheit Ihrer Website ist kein einmaliges Projekt, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Während Wix eine solide technische Basis mit 24/7-Überwachung, Anti-DDoS-Schutz und automatischen Schwachstellenscans bietet, liegt es an Ihnen, den Zugang zu verwalten, Berechtigungen zu kontrollieren und rechtliche Anforderungen einzuhalten.
Wix-Backups und Website-Historie effektiv nutzen
Wix erstellt automatisch wöchentliche Backups Ihrer CMS-Sammlungen und speichert alle Änderungen, die Sie im Editor vornehmen. Diese Funktionen sind besonders hilfreich, wenn Sie frühere Versionen Ihrer Website wiederherstellen müssen. Zusätzlich können Sie vor größeren Änderungen bis zu drei manuelle Backups erstellen.
Nutzen Sie diese Tools aktiv, um Ihre Daten zu sichern. Nach einer Überprüfung Ihrer Backups ist es ratsam, regelmäßige Sicherheitschecks in Ihren Workflow zu integrieren.
Regelmäßige Sicherheitschecks als Routine
Ein monatlicher Sicherheitscheck sollte fester Bestandteil Ihrer Website-Pflege sein. Dabei sollten Sie Folgendes prüfen:
Login-Aktivitäten: Überwachen Sie verdächtige Anmeldeversuche.
Nutzerberechtigungen: Stellen Sie sicher, dass jeder Nutzer nur auf die Bereiche zugreifen kann, die er tatsächlich benötigt.
Rechtliche Seiten: Überprüfen Sie, ob Ihre Datenschutzrichtlinien und andere rechtliche Seiten aktuell sind.
Vergessen Sie nicht, ungenutzte Apps zu entfernen, um mögliche Sicherheitsrisiken zu minimieren.
Schnelle Reaktion bei Sicherheitsproblemen
Sollten Ihnen bei Ihren Checks Unregelmäßigkeiten auffallen – wie etwa verdächtige Aktivitäten oder unbekannte Login-Versuche – sollten Sie sofort handeln. Kontaktieren Sie in solchen Fällen den Wix-Support über Ihr Dashboard im Bereich „Hilfe“ und schildern Sie den Vorfall so detailliert wie möglich.
Praktischer Tipp: Planen Sie einen festen monatlichen Termin für einen kurzen Sicherheitscheck ein. Schon 15 Minuten reichen aus, um Login-Aktivitäten, Nutzerberechtigungen und den SSL-Status zu überprüfen. So können Sie potenzielle Probleme frühzeitig erkennen und beheben.
FAQs
Welche Schritte kann ich unternehmen, um die Sicherheit meiner Wix-Website weiter zu erhöhen?
Um die Sicherheit Ihrer Wix-Website zu erhöhen, können Sie einige wichtige Schritte unternehmen:
Starke Passwörter: Verwenden Sie komplexe Passwörter und ändern Sie diese regelmäßig, um unbefugten Zugriff zu verhindern.
Zugriffsrechte einschränken: Stellen Sie sicher, dass nur autorisierte Personen Änderungen an Ihrer Website vornehmen können.
HTTPS und SSL-Zertifikate aktivieren: Verschlüsseln Sie die Datenübertragung zwischen Ihrer Website und den Besuchern, um sensible Informationen zu schützen.
Web Application Firewall (WAF) einsetzen: Schützen Sie Ihre Website vor potenziellen Angriffen durch den Einsatz einer Firewall.
Regelmäßige Updates: Halten Sie Ihre Website und alle Funktionen stets auf dem aktuellen Stand, um Sicherheitslücken zu vermeiden.
Diese Maßnahmen tragen dazu bei, Ihre Website vor Risiken zu schützen und das Vertrauen Ihrer Besucher zu stärken.
Wie kann ich sicherstellen, dass meine Wix-Website DSGVO-konform ist?
Um sicherzustellen, dass Ihre Wix-Website den Anforderungen der DSGVO entspricht, sollten Sie einige wichtige Punkte berücksichtigen:
Transparente Datenschutzerklärung: Erstellen Sie eine verständliche und klare Datenschutzerklärung, die offenlegt, welche Daten Sie erheben, aus welchem Grund und wie diese verarbeitet werden.
Cookie-Banner verwenden: Implementieren Sie ein Cookie-Banner, das Besucher aktiv um ihre Zustimmung für nicht notwendige Cookies bittet.
Datensparsamkeit und Sicherheit: Erheben Sie nur jene personenbezogenen Daten, die wirklich notwendig sind, und sorgen Sie für eine sichere Speicherung. Stellen Sie sicher, dass Nutzer ihre Daten einsehen, korrigieren oder löschen können.
Wix stellt Ihnen praktische Tools zur Verfügung, um diese Anforderungen umzusetzen. Darüber hinaus können externe Lösungen wie Consent-Management-Plattformen hinzugezogen werden, um die Einhaltung der Cookie-Richtlinien zu gewährleisten. Vergessen Sie nicht, Ihre Website regelmäßig zu prüfen, damit sie stets den aktuellen rechtlichen Vorgaben entspricht.
Welche Sicherheitsrisiken sollten kleine Unternehmen in Österreich bei ihrer Website beachten?
Kleine Unternehmen in Österreich stehen oft im Visier von Cyberangriffen, die ihre Online-Präsenz erheblich gefährden können. Zu den häufigsten Bedrohungen gehört Phishing, bei dem Kriminelle versuchen, sensible Daten wie Passwörter oder Kreditkarteninformationen zu stehlen. Ebenso gefährlich ist Ransomware, die den Zugriff auf wichtige Daten blockiert, bis ein Lösegeld gezahlt wird.
Weitere Gefahrenquellen sind Schadsoftware, die unbemerkt auf einer Website installiert wird, sowie DDoS-Attacken, die durch gezielte Überlastung die Website lahmlegen. Auch SQL-Injection, bei der Angreifer Datenbanken manipulieren, und Webseitenübergreifendes Skripting (XSS), das zur Einschleusung schädlicher Skripte genutzt wird, gehören zu den Risiken, die Unternehmen ernst nehmen sollten.
Um sich vor solchen Angriffen zu schützen, gibt es einige grundlegende Maßnahmen: Verwenden Sie starke und einzigartige Passwörter, führen Sie regelmäßig Software-Updates durch und sorgen Sie dafür, dass Ihre Website durch ein SSL-Zertifikat gesichert ist. Zusätzlich können integrierte Sicherheitslösungen, wie sie beispielsweise von Wix angeboten werden, dabei helfen, Ihre Website besser abzusichern und das Vertrauen Ihrer Kunden zu stärken.



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