Website für Restaurants und Gastronomie: Mehr Gäste durch Online-Präsenz
- 7. März
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 15. März
"Restaurant in der Nähe" ist einer der meistgesuchten Begriffe auf Google. In Österreich wird er über 100.000 Mal pro Monat eingegeben. Wenn Ihr Lokal bei dieser Suche nicht auftaucht, existiert es für hungrige Gäste nicht.
Viele Gastronomen verlassen sich auf Instagram und Google Maps. Das ist besser als nichts. Aber eine eigene Website gibt Ihnen etwas das Social Media nicht kann: Kontrolle. Über Ihre Speisekarte, Ihre Öffnungszeiten, Ihre Reservierungen und Ihr Image.
Warum Gastronomen eine eigene Website brauchen
Ja, Google Unternehmensprofil und Instagram sind wichtig. Aber sie reichen nicht.
Was eine eigene Website kann, was Social Media nicht kann:
Speisekarte immer aktuell - Nicht als PDF das niemand öffnet, sondern als responsive Webseite die am Handy perfekt funktioniert
Online-Reservierung - Gäste buchen einen Tisch um 23 Uhr wenn niemand ans Telefon geht
Events und Specials - Muttertagsmenü, Weinverkostung, Firmenfeier - alles an einem Ort kommuniziert
Google-Rankings - Eine Website mit lokalen Keywords rankt besser als nur ein Google-Profil
Unabhängigkeit - Instagram kann den Algorithmus ändern. Ihre Website gehört Ihnen
Ein Szenario: Ein Tourist am Faaker See googelt "gutes Restaurant Faaker See". Google zeigt 3 Ergebnisse mit Karte. Eines davon hat eine Website mit Speisekarte, Terrassen-Fotos und Online-Reservierung. Die anderen zwei haben nur ein Google-Profil mit 3 Fotos. Wo reserviert der Tourist?
Was eine gute Restaurant-Website enthalten muss
1. Speisekarte - mobil optimiert
Die Speisekarte ist der meistbesuchte Bereich einer Gastro-Website. Kein PDF. PDFs sind am Handy unleserlich und Google kann sie schlecht indexieren. Stattdessen: eine Webseite mit Kategorien (Vorspeisen, Hauptgerichte, Desserts), Preisen und optional Fotos.
2. Öffnungszeiten - groß und sichtbar
Auf der Startseite. Nicht versteckt unter "Über uns". Inklusive Ruhetagen und saisonalen Änderungen. 60% der Gastro-Website-Besucher kommen nur wegen der Öffnungszeiten.
3. Online-Reservierung
Ein einfaches Formular: Datum, Uhrzeit, Personenzahl, Name, Telefon. Oder eine Anbindung an Systeme wie Quandoo oder OpenTable. Wichtig: Bestätigung per E-Mail oder SMS.
4. Fotos die Appetit machen
Professionelle Food-Fotos und Ambiente-Bilder. Zeigen Sie die Terrasse, den Gastraum, Signature Dishes. Keine Stockbilder von Pasta aus dem Internet.
5. Standort und Anfahrt
Google Maps, Parkmöglichkeiten, Erreichbarkeit mit Öffis. Für Touristen in Kärnten besonders wichtig.
6. Allergen-Informationen
In Österreich gesetzlich vorgeschrieben. Die 14 Hauptallergene müssen gekennzeichnet sein. Auf einer Website können Sie das elegant lösen - mit Symbolen oder einem Filter.
7. Events und Aktuelles
Mittagsmenü der Woche, Live-Musik am Samstag, Firmenfeier-Angebote. Ein Bereich für Aktuelles hält Ihre Website lebendig und gibt Gästen einen Grund wiederzukommen.
Was eine Restaurant-Website kostet
Onepager: ab 89 EUR/Monat oder 900 EUR einmalig
Speisekarte, Öffnungszeiten, Kontakt, Fotos, Google Maps. Reicht für Cafés, Imbisse und kleine Gasthäuser.
Business-Website: ab 149 EUR/Monat oder 1.900 EUR einmalig
Eigene Seite für Speisekarte, Events, Galerie. Online-Reservierung, Newsletter, SEO-optimiert. Der Standard für Restaurants.
Premium-Website: ab 199 EUR/Monat oder 2.700 EUR einmalig
Für gehobene Restaurants und Hotels. Individuelles Design, Tischbuchungssystem, mehrsprachig (Deutsch/Englisch/Italienisch für Kärntner Tourismus), Eventkalender.
ROI: Ein Restaurant in Velden investiert 149 EUR/Monat. Über die Online-Reservierung und Google-Sichtbarkeit kommen 20 zusätzliche Gäste pro Monat. Bei einem Durchschnittsumsatz von 35 EUR pro Gast sind das 700 EUR Mehrumsatz. Die Website zahlt sich in den ersten 2 Wochen zurück.
SEO für die Gastronomie: Lokal gefunden werden
Die wichtigsten Keywords für Gastronomen:
"Restaurant [Stadt]" / "Restaurant in der Nähe"
"Mittagsmenü [Stadt]"
"Brunch [Stadt]"
"Restaurant mit Terrasse [Stadt/Region]"
"Hochzeitslocation Kärnten"
"Firmenfeier Location [Stadt]"
3 schnelle SEO-Gewinne:
1. Google Unternehmensprofil pflegen
Fotos hochladen (wöchentlich), auf Bewertungen antworten, Öffnungszeiten aktuell halten, Beiträge posten (Tagesmenü, Events). Das ist für Restaurants der wichtigste SEO-Hebel.
2. Speisekarte als eigene Seite
Nicht als PDF, sondern als HTML-Seite die Google lesen kann. Gerichte mit regionalen Begriffen beschreiben: "Kärntner Kasnudeln" statt nur "Kasnudeln".
3. Bewertungen sammeln
10 Google-Bewertungen mit 4,5+ Sternen bringen mehr als jede SEO-Maßnahme. Legen Sie Bewertungskarten auf die Tische oder drucken Sie einen QR-Code auf die Rechnung.
Digitale Speisekarte: QR-Code und Website verbinden
Was während Corona als Notlösung begann, hat sich als Standard etabliert: die digitale Speisekarte. Rund 40 Prozent der Gäste bevorzugen inzwischen eine digitale Karte - weil sie aktuell, hygienisch und bequem ist.
Der größte Vorteil für Sie: Keine Druckkosten mehr bei jeder Preisänderung oder Saisonumstellung. Eine gedruckte Speisekarte kostet je nach Umfang 3 bis 8 EUR pro Stück. Bei 30 Exemplaren und vier Änderungen im Jahr sind das 360 bis 960 EUR - nur für Druck. Eine digitale Speisekarte auf Ihrer Website aktualisieren Sie in 5 Minuten, kostenlos.
So funktioniert es: Sie pflegen die Speisekarte als eigene Unterseite auf Ihrer Website. Einen QR-Code generieren Sie kostenlos - der verlinkt direkt auf diese Seite. Drucken Sie den QR-Code auf Tischaufsteller oder laminierte Karten.
Reservierungen über die Website steuern
Telefonische Reservierungen kosten Zeit und sind fehleranfällig - gerade im Mittagsstress, wenn die Küche Vollgas gibt und gleichzeitig das Telefon klingelt. Ein Online-Reservierungssystem auf Ihrer Website schafft Abhilfe.
Systeme wie resmio, Quandoo oder OpenTable lassen sich direkt in Ihre Website einbinden. Gäste wählen Datum, Uhrzeit und Personenzahl - auch um Mitternacht. Viele Restaurants verzeichnen 25 bis 40 Prozent ihrer Reservierungen außerhalb der Öffnungszeiten.
Der größte Hebel: No-Shows reduzieren. In der Gastronomie liegt die No-Show-Rate bei durchschnittlich 10 bis 20 Prozent. Automatische Erinnerungen per SMS oder E-Mail senken diese Rate deutlich. Bei einem durchschnittlichen Umsatz von 35 EUR pro Gast und einer 8er-Reservierung die nicht erscheint, verlieren Sie 280 EUR an einem Abend.
Events und Saisonales über die Website promoten
Weihnachtsmenü, Sommerfest auf der Terrasse, Catering-Angebote, Brunch am Sonntag - viele Gastronomiebetriebe haben ein wechselndes Angebot, das Gäste aber nie erfahren, weil es nur auf einem Aushang im Lokal steht.
Ihre Website ist der ideale Ort, um saisonale Angebote sichtbar zu machen. Ein Weihnachtsmenü können Sie bereits im Oktober online stellen - wer "Weihnachtsmenü Wien" googelt, findet dann Sie statt Ihre Konkurrenz.
Kombinieren Sie die Events-Seite mit einer Anfragefunktion: "Tisch für das Weihnachtsmenü reservieren" oder "Catering-Anfrage senden". So wird aus Information direkt ein Auftrag.
Häufige Fragen zu Restaurant-Websites
Reicht nicht einfach eine Instagram-Seite?
Instagram ist gut für Inspiration. Aber wenn jemand "Restaurant Villach Mittagsmenü" googelt, findet er Instagram nicht. Außerdem können Sie auf Instagram keine Online-Reservierung anbieten und keine Speisekarte strukturiert darstellen.
Wie halte ich die Speisekarte aktuell?
Im Abo-Modell machen wir das für Sie - Sie schicken die Änderungen, wir aktualisieren. Bei Einmalzahlung schulen wir Sie ein, damit Sie die Karte selbst pflegen können.
Brauche ich professionelle Food-Fotos?
Ja, für die Website. Smartphone-Fotos bei gutem Licht gehen auch - aber keine verwackelten Bilder bei künstlichem Licht. Investieren Sie einmal 300-500 EUR in einen Food-Fotografen. Das zahlt sich jahrelang aus.
Was ist mit Lieferservice und Take-Away?
Kann problemlos auf der Website integriert werden. Bestell-Formular, Liefergebiet, Mindestbestellwert. Oder Anbindung an Lieferando/Mjam wenn gewünscht.



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