
Wix SEO optimieren: So werden Sie in Österreich gefunden
- Nicolas Fabjan

- 1. Dez. 2025
- 19 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 6. Jan.
Ihre Wix-Website soll in Österreich besser gefunden werden? Mit gezielter Suchmaschinenoptimierung (SEO) schaffen Sie es, Ihre lokale Sichtbarkeit zu verbessern und mehr Kunden zu erreichen. Hier erfahren Sie, wie Sie die SEO-Tools von Wix nutzen, lokale Keywords einbinden und technische Anpassungen vornehmen, um auf Google.at erfolgreich zu sein.
Warum ist SEO wichtig?
Lokale Auffindbarkeit: Kunden suchen oft nach Dienstleistungen oder Produkten in ihrer Region, z. B. „Webdesign Wien“ oder „Tischler Salzburg“.
Mehr Traffic: Eine optimierte Website zieht mehr Besucher an – und das bedeutet mehr potenzielle Kunden.
Wettbewerbsvorteil: Mit gezielten Maßnahmen heben Sie sich von der Konkurrenz ab.
So starten Sie:
Wix SEO-Tools einrichten: Nutzen Sie das SEO-Dashboard, um Seitentitel, Meta-Beschreibungen und URL-Strukturen anzupassen. Verbinden Sie Ihre Website mit der Google Search Console, um wichtige Daten zu analysieren.
Lokale Keywords finden: Verwenden Sie Begriffe, die in Österreich gängig sind, wie „Tischler“ statt „Schreiner“ oder „Jänner“ statt „Januar“. Tools wie der Google Keyword Planner helfen Ihnen dabei.
Regionale Inhalte erstellen: Integrieren Sie Ortsnamen in Überschriften, Texte und Meta-Daten. Für mehrere Standorte eignen sich separate Unterseiten, z. B. „Dienstleistungen in Graz“.
Technik optimieren: Verkürzen Sie Ladezeiten durch Bildkomprimierung, Lazy Loading und minimierte Skripte. Achten Sie auf die Core Web Vitals, um die Nutzererfahrung zu verbessern.
Backlinks und Google Business: Einträge in lokalen Verzeichnissen und ein gepflegtes Google Business Profil stärken Ihre regionale Relevanz.
Tipp: Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Fortschritte mithilfe der Google Search Console und passen Sie Ihre Strategie an. SEO ist ein kontinuierlicher Prozess, der Geduld erfordert, aber langfristig große Erfolge bringt.
Mit diesen Maßnahmen holen Sie das Beste aus Ihrer Wix-Website heraus und machen Ihr Unternehmen in Österreich sichtbar. Jetzt liegt es an Ihnen, die ersten Schritte umzusetzen!
Wix SEO-Funktionen nutzen
Nachdem wir die Bedeutung lokaler Sichtbarkeit erläutert haben, werfen wir nun einen Blick auf die SEO-Funktionen von Wix, die Ihre Website in Österreich besser auffindbar machen können. Wix bietet eine Reihe integrierter Werkzeuge, die direkt über das Dashboard zugänglich sind und Ihnen helfen, Ihre Website für Suchmaschinen zu optimieren.
Das SEO-Dashboard von Wix dient als zentrale Anlaufstelle, um den Status Ihrer Optimierungen im Blick zu behalten. Es zeigt Ihnen, welche Bereiche bereits gut aufgestellt sind und wo noch Verbesserungen möglich sind. Dank der Integration mit der Google Search Console erhalten Sie detaillierte Einblicke in die Performance Ihrer Website in Österreich und erfahren, wie Nutzer aus der Region Ihre Inhalte finden.
So richten Sie die Wix SEO-Tools ein
Die Einrichtung der SEO-Tools in Wix ist unkompliziert und ein wichtiger erster Schritt, um Ihre Auffindbarkeit zu verbessern. Im Bereich „Marketing & SEO" Ihres Dashboards können Sie Seitentitel, Meta-Beschreibungen und URL-Strukturen individuell anpassen.
Um Ihre Website mit der Google Search Console zu verbinden, benötigen Sie eine GA4-Property. Diese erstellen Sie über Google Analytics, erhalten eine Mess-ID und tragen diese im Wix-Dashboard unter „Marketing > Marketing-Startseite > Google Analytics verbinden" ein. Dadurch erhalten Sie präzise Daten über das Verhalten Ihrer österreichischen Besucher.
Nach der Verbindung mit der Google Search Console können Sie analysieren, welche Keywords Nutzer verwenden, ob es Fehler oder Warnungen gibt und wie Besucher mit Ihren Inhalten interagieren. Diese Informationen sind essenziell, um Probleme wie Indexierungsfehler oder eine schlechte Nutzererfahrung frühzeitig zu beheben.
Ein weiterer wichtiger Aspekt sind strukturierte Daten. Diese standardisierten Informationen helfen Suchmaschinen, den Inhalt Ihrer Seiten besser zu verstehen. Dadurch können Ihre Suchergebnisse mit erweiterten Vorschauen wie Produktdetails, Bewertungen oder FAQ-Snippets ergänzt werden. Für österreichische Unternehmen bedeutet dies, dass Ihre Angebote sichtbarer und ansprechender präsentiert werden. Sie können strukturierte Daten entweder für einzelne Seiten oder zentral in den SEO-Einstellungen Ihrer Website hinterlegen.
Falls Sie Ihre Inhalte in mehreren Sprachen anbieten, unterstützt Wix Multilingual die separate Optimierung der SEO-Einstellungen für jede Sprache. Das ist besonders hilfreich, um sowohl deutschsprachige als auch internationale Kunden in Österreich gezielt anzusprechen.
Mit dem Wix SEO-Assistenten arbeiten
Der Wix SEO-Assistent, auch bekannt als SEO Wiz, ist ein geführtes Tool, das Sie Schritt für Schritt bei der Optimierung Ihrer Website unterstützt. Basierend auf Ihren Geschäftszielen und Ihrer Branche erstellt der Assistent einen individuellen SEO-Plan. Das ist besonders nützlich, wenn Sie wenig Erfahrung mit Suchmaschinenoptimierung haben.
Der SEO-Assistent analysiert Ihre Website und stellt gezielte Fragen, etwa zu Ihren Produkten, Dienstleistungen und der geografischen Ausrichtung (z. B. „Wien", „Salzburg" oder „Österreichweit"). Auf Basis Ihrer Antworten erhalten Sie eine Checkliste mit konkreten Aufgaben, wie z. B. der Auswahl passender Keywords, der Optimierung von Seitentiteln oder der Verbesserung der Ladegeschwindigkeit. Jede Aufgabe wird klar erklärt, sodass Sie sie direkt umsetzen können. Ihr Fortschritt wird dabei in Echtzeit angezeigt.
Ein weiterer Vorteil ist die automatische Überprüfung Ihrer Meta-Tags. Das Tool zeigt an, ob Ihre Titel und Beschreibungen die optimale Länge haben und relevante Keywords enthalten. Für den österreichischen Markt empfiehlt es sich, lokale Bezüge wie Ortsnamen, regionale Besonderheiten oder spezifische Schreibweisen einzufügen, um Ihre Relevanz auf Google.at zu steigern.
Zusätzlich gibt der Assistent Tipps zur internen Verlinkung. Eine gut durchdachte Linkstruktur hilft Suchmaschinen, Ihre Inhalte besser zu verstehen, und leitet Besucher gezielt durch Ihre Website. So könnten Sie beispielsweise von der Startseite auf wichtige Serviceseiten oder von Blogartikeln auf relevante Produktseiten verlinken.
Im nächsten Abschnitt erfahren Sie, wie Sie durch gezielte Keyword-Recherche speziell für den österreichischen Markt weitere Optimierungen vornehmen können.
Keyword-Recherche für österreichische Suchbegriffe
Die richtigen Keywords sind entscheidend, damit Ihre Wix-Website in Österreich gefunden wird. Während allgemeinere Begriffe oft ein hohes Suchvolumen haben, bieten lokale Keywords die Möglichkeit, gezielt österreichische Kunden anzusprechen. Dabei ist es wichtig, Begriffe zu identifizieren, die Ihre Zielgruppe tatsächlich verwendet – diese können regional stark variieren.
Ein Beispiel: Deutschsprachige Keywords aus Deutschland wie „Schreiner“ sind in Österreich weniger gebräuchlich, wo stattdessen „Tischler“ verwendet wird. Ebenso wird „Jänner“ dem deutschen „Januar“ vorgezogen. Solche Unterschiede zu kennen, bildet die Grundlage für eine effektive SEO-Strategie und erleichtert gezielte Anpassungen Ihrer Website.
Standortbezogene Keywords einbinden
Eine bewährte Methode, um die lokale Sichtbarkeit zu erhöhen, ist die Einbindung von Ortsnamen in Ihre Keyword-Strategie. Viele Nutzer suchen nach Dienstleistungen oder Produkten in Kombination mit ihrer Stadt oder Region, etwa „Webdesign Wien“, „Steuerberater Salzburg“ oder „Fotograf Graz“. Solche Suchanfragen deuten oft auf eine klare Kaufabsicht hin und führen zu besseren Conversion-Raten.
Starten Sie damit, die für Ihr Geschäft relevanten Städte und Regionen zu bestimmen. Neben den großen Städten wie Wien, Graz, Linz, Salzburg und Innsbruck sollten Sie auch kleinere Orte wie Klagenfurt, Villach, Wels oder St. Pölten berücksichtigen. Für bestimmte Branchen können sogar Bezirke oder Stadtteile von Bedeutung sein, z. B. „Rechtsanwalt 1010 Wien“ für die Wiener Innenstadt.
Ortsnamen lassen sich in verschiedenen Bereichen Ihrer Website einfügen. Beispiele:
Seitentitel: „Ihre Marketingagentur in Linz – Digitale Lösungen für Oberösterreich“
Meta-Beschreibungen: Nutzen Sie den Platz, um lokale Vorteile für Kunden hervorzuheben.
Fließtexte und Überschriften: Integrieren Sie Ortsnamen natürlich und ohne übermäßige Wiederholungen.
Wenn Sie mehrere Standorte bedienen, erstellen Sie für jede Region eigene Unterseiten. Eine spezielle Seite wie „Dienstleistungen in Salzburg“ mit regionalen Inhalten wirkt glaubwürdiger als eine allgemeine Seite, die nur Städte aufzählt. Erwähnen Sie Besonderheiten der Region, lokale Referenzprojekte oder Herausforderungen, die Sie dort lösen können.
Tools zur Ermittlung lokaler Keywords
Für eine gründliche Keyword-Recherche gibt es zahlreiche Tools, die Ihnen helfen, die Suchgewohnheiten österreichischer Nutzer besser zu verstehen:
Google Keyword Planner: Dieses kostenlose Tool ist über Ihr Google Ads-Konto zugänglich. Wählen Sie „Österreich“ als Standort, um länderspezifische Daten zu Suchvolumen und Wettbewerb zu erhalten.
Google Search Console: Analysieren Sie hier Keywords, für die Ihre Website bereits rankt. Besonders interessant sind Begriffe, bei denen Sie auf Positionen 8 bis 15 liegen – durch gezielte Optimierungen könnten Sie diese in die Top-5 bringen.
Google Trends: Dieses Tool zeigt regionale Unterschiede und saisonale Schwankungen. Filtern Sie nach „Österreich“, um etwa zu sehen, ob ein Begriff in Wien häufiger gesucht wird als in Tirol. Für einen Skihersteller könnte beispielsweise erkennbar sein, dass „Tourenski“ im Herbst verstärkt gesucht wird.
Ahrefs, SEMrush und Sistrix: Diese Tools eignen sich hervorragend, um Long-Tail-Keywords und spezifische Suchanfragen zu analysieren.
Google Autocomplete: Geben Sie ein Haupt-Keyword in die Suchleiste ein und beachten Sie die automatisch vorgeschlagenen Ergänzungen. Diese basieren auf echten Suchanfragen und liefern oft wertvolle Ideen.
Zusätzlich finden Sie am Ende der Google-Suchergebnisseite unter „Ähnliche Suchanfragen“ weitere Begriffe, die von Nutzern in Österreich verwendet werden.
Erstellen Sie eine Tabelle, um Ihre Keywords zu organisieren. Notieren Sie Suchvolumen, aktuelle Ranking-Positionen und Optimierungsziele. So behalten Sie den Überblick und können Ihre Fortschritte verfolgen. Da sich Suchtrends ändern, vor allem bei saisonalen Themen oder neuen Entwicklungen, sollten Sie Ihre Liste regelmäßig aktualisieren.
Im nächsten Abschnitt erfahren Sie, wie Sie diese Keywords in ansprechende Inhalte verwandeln, die speziell österreichische Besucher ansprechen.
Inhalte für österreichische Besucher erstellen
Nachdem Sie die passenden Keywords ausgewählt haben, geht es darum, diese in Texte zu verwandeln, die sowohl für Suchmaschinen als auch für Ihre Zielgruppe relevant sind. Dabei sollten Ihre Inhalte nicht nur technisch optimiert, sondern auch ansprechend und auf die Bedürfnisse Ihrer Leser ausgerichtet sein.
Die Struktur und Wortwahl Ihrer Texte beeinflussen sowohl das Ranking in Suchmaschinen als auch die Verweildauer der Nutzer. Besonders österreichische Leser erwarten Inhalte, die in ihrer Sprache verfasst sind und regionale Eigenheiten berücksichtigen. Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie durch präzise Meta-Tags und eine sprachliche Anpassung Ihre Inhalte optimal auf den österreichischen Markt zuschneiden.
Meta-Tags und Überschriften effektiv gestalten
Optimierte Meta-Daten und gezielt eingebundene regionale Inhalte helfen Ihnen, die Aufmerksamkeit Ihrer Zielgruppe zu gewinnen.
Meta-Titel und Meta-Beschreibungen sind oft der erste Eindruck, den Nutzer von Ihrer Website erhalten. Ein guter Meta-Titel sollte zwischen 50 und 60 Zeichen lang sein, das Haupt-Keyword enthalten und einen lokalen Bezug herstellen. Beispiele hierfür könnten sein: „Hochzeitsfotograf Wien – Natürliche Bilder für Ihren besonderen Tag“ oder „Steuerberatung Graz | Beratung für KMU in der Steiermark“. Vermeiden Sie dabei Keyword-Stuffing, da Suchmaschinen unnatürliche Häufungen negativ bewerten.
Die Meta-Beschreibung bietet Platz für bis zu 155 Zeichen. Nutzen Sie diesen Raum, um den Nutzen Ihres Angebots klar zu kommunizieren und eine Handlungsaufforderung einzubauen. Zum Beispiel: „Rechtsberatung in Innsbruck – 15 Jahre Erfahrung im Arbeitsrecht. Vereinbaren Sie Ihr kostenloses Erstgespräch.“ Achten Sie darauf, dass das Haupt-Keyword enthalten ist, da Google es in den Suchergebnissen hervorhebt.
Auch bei den Überschriften (H1, H2, H3) sollten Sie auf eine klare Struktur achten. Die H1-Überschrift darf nur einmal pro Seite vorkommen und sollte das Hauptthema prägnant zusammenfassen. Unterüberschriften (H2 und H3) helfen dabei, den Text zu gliedern und die Lesbarkeit zu erhöhen. Wenn Sie beispielsweise „Unsere Dienstleistungen“ als Überschrift nutzen, könnte eine optimierte Version lauten: „Webdesign-Dienstleistungen in Salzburg und Umgebung“. Das signalisiert sowohl Nutzern als auch Suchmaschinen, für welche Region Ihre Inhalte relevant sind.
Inhalte für österreichische Leser anpassen
Um in Österreich erfolgreich zu sein, sollten Ihre Texte nicht nur sprachlich, sondern auch kulturell angepasst sein. Österreichisches Deutsch unterscheidet sich in Wortwahl, Grammatik und Tonalität vom Deutsch in Deutschland. Diese Feinheiten zu berücksichtigen, macht Ihre Inhalte glaubwürdiger und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Zielgruppe sich angesprochen fühlt.
Verwenden Sie landestypische Begriffe wie „Jänner“ statt „Januar“ oder „Tischler“ statt „Schreiner“. Solche Details wirken authentisch und zeigen, dass Sie den österreichischen Markt verstehen. Wenn Sie Ihre Wix-Website mehrsprachig gestalten, wählen Sie bei der deutschen Version explizit „Österreich“ als Region aus. Stellen Sie außerdem sicher, dass Datumsangaben, Zahlenformate und Maßeinheiten den österreichischen Standards entsprechen. Zum Beispiel: 1.499,90 €.
Österreichische Leser schätzen einen freundlichen, aber professionellen Ton. Das „Sie“ ist in geschäftlichen Kontexten Standard, doch übertriebene Förmlichkeit kann distanziert wirken. Finden Sie daher eine Balance zwischen Höflichkeit und Zugänglichkeit.
Ihre Inhalte sollten echte Fragen Ihrer Zielgruppe beantworten. Überlegen Sie, welche Herausforderungen Ihre österreichischen Kunden haben und wie Sie dabei helfen können. Ein Installateur in Vorarlberg könnte beispielsweise einen Blogartikel mit dem Titel „Heizungswartung vor dem Winter in Vorarlberg – Checkliste für Hausbesitzer“ verfassen. Solche Themen mit lokalem Bezug bieten praktischen Mehrwert und sprechen die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe direkt an.
Vermeiden Sie direkte Übersetzungen von Inhalten aus anderen Märkten. Was in Deutschland funktioniert, passt nicht automatisch für Österreich. Dies betrifft besonders die Keyword-Recherche: Übersetzte Keywords haben oft ein geringeres Suchvolumen oder treffen nicht die lokale Suchintention.
Auch technische Details sollten angepasst werden. Während Umlaute wie ä, ö und ü im Fließtext verwendet werden können, sollten sie in URLs anglisierte Varianten wie ae, oe oder ue nutzen, um technische Probleme zu vermeiden. Statt „www.beispiel.at/über-uns“ wäre „www.beispiel.at/ueber-uns“ die bessere Wahl.
Erwähnen Sie lokale Referenzen und Beispiele, um Ihre Inhalte greifbarer zu machen. Beziehen Sie sich auf bekannte österreichische Unternehmen, Veranstaltungen oder Orte, die zu Ihrem Thema passen. Ein Eventdienstleister könnte etwa auf die Wiener Stadthalle, das Messezentrum Graz oder das Salzburger Messezentrum verweisen. Solche Verbindungen schaffen Vertrauen und zeigen, dass Sie den österreichischen Markt verstehen.
Technisches SEO und Geschwindigkeitsoptimierung
Für Top-Rankings in Österreich ist die technische Performance Ihrer Wix-Website entscheidend. Hochwertige Inhalte und relevante Keywords sind zwar wichtig, doch technische Schwächen können selbst die beste Strategie ausbremsen. Google bewertet Websites unter anderem nach Ladegeschwindigkeit, mobiler Nutzerfreundlichkeit und technischer Stabilität – Aspekte, die gerade in einem Land mit hoher mobiler Internetnutzung wie Österreich besonders ins Gewicht fallen.
Wix bietet eine solide technische Basis, doch mit gezielten Anpassungen lässt sich das Ranking-Potenzial weiter ausschöpfen. Hier erfahren Sie, wie Sie die Ladezeiten optimieren und die Core Web Vitals verbessern können, um sowohl Nutzern als auch Suchmaschinen ein reibungsloses Erlebnis zu bieten.
Website-Ladezeiten effektiv verkürzen
Eine schnelle Ladezeit ist nicht nur für die Nutzererfahrung entscheidend, sondern auch für Ihre Position in den Suchergebnissen. Langsame Seiten führen oft dazu, dass Besucher abspringen – besonders bei mobilen Verbindungen, wie sie in ländlichen Regionen in Österreich häufig vorkommen. Jede Sekunde zählt.
Bilder optimieren: Bilder machen oft den größten Teil der Seitengröße aus. Verwenden Sie das WebP-Format, das eine geringere Dateigröße bei gleicher Qualität ermöglicht. Wix kann hochgeladene Bilder automatisch in dieses Format konvertieren. Aktivieren Sie diese Funktion in den Einstellungen und laden Sie Bilder in der optimalen Auflösung hoch. Nutzen Sie Tools wie TinyPNG oder ImageOptim, um Bilder vor dem Upload zu komprimieren – so bleibt die Qualität erhalten, während die Dateigröße reduziert wird.
Lazy Loading nutzen: Mit Lazy Loading werden Bilder und andere Inhalte erst dann geladen, wenn sie tatsächlich benötigt werden. Diese Funktion ist bei Wix für die meisten Elemente standardmäßig aktiviert und hilft, die initiale Ladezeit deutlich zu verkürzen.
Drittanbieter-Skripte reduzieren: Jedes zusätzliche Skript – sei es ein Chat-Widget oder ein Social-Media-Feed – kann die Ladezeit verlängern. Überprüfen Sie regelmäßig, welche Skripte wirklich notwendig sind, und deaktivieren Sie überflüssige in den Wix-Einstellungen unter Tracking & Analytics.
Browser-Caching aktivieren: Wiederkehrende Besucher profitieren von schneller ladenden Seiten, da bestimmte Elemente lokal gespeichert werden. Wix konfiguriert das Caching automatisch, aber Sie können die Effizienz steigern, indem Sie statische Inhalte wie Logos oder CSS-Dateien seltener ändern.
Code minimieren: Auch wenn Wix CSS und JavaScript automatisch komprimiert, sollten Sie eigenen Code vor der Einbindung optimieren. Tools wie CSS Minifier oder JavaScript Minifier entfernen unnötige Zeichen und reduzieren die Dateigröße. Das ist besonders hilfreich, wenn Sie individuelle Animationen oder Designs verwenden.
CDN aktivieren: Mit dem globalen Content Delivery Network (CDN) von Wix werden Inhalte über regionale Server schneller ausgeliefert. Für Besucher in Österreich bedeutet das kürzere Ladezeiten und eine verbesserte Nutzererfahrung. Vergewissern Sie sich, dass diese Funktion in Ihren Einstellungen aktiviert ist.
Nach der Optimierung der Ladezeiten können Sie sich gezielt den Core Web Vitals widmen.
Core Web Vitals optimieren
Seit 2021 berücksichtigt Google die Core Web Vitals bei der Bewertung von Websites. Diese drei Metriken messen die Nutzererfahrung und beeinflussen das Ranking direkt: Largest Contentful Paint (LCP), First Input Delay (FID) und Cumulative Layout Shift (CLS).
Largest Contentful Paint (LCP): Diese Metrik misst, wie lange das größte sichtbare Element benötigt, um vollständig zu laden. Um LCP zu verbessern, sollten große Inhalte wie Headerbilder komprimiert und im WebP-Format eingebunden werden. Vermeiden Sie es, wichtige Inhalte über JavaScript nachzuladen. Platzieren Sie beispielsweise ein Hero-Bild direkt im HTML.
First Input Delay (FID): FID misst die Zeit zwischen der ersten Nutzerinteraktion (z. B. einem Klick) und der Reaktion der Website. Um FID zu verringern, reduzieren Sie die Menge an JavaScript und laden Sie Skripte asynchron. Nicht-kritische Skripte sollten ans Ende der Seite verschoben werden, um die Interaktion nicht zu behindern.
Cumulative Layout Shift (CLS): CLS erfasst Layout-Verschiebungen während des Ladens, die für Nutzer irritierend sein können. Um CLS zu minimieren, sollten Sie Animationen sparsam einsetzen und interaktive Elemente sorgfältig testen. Entfernen Sie unnötige Animationen, die das Layout instabil machen.
Durch die Kombination dieser Maßnahmen verbessern Sie nicht nur die technische Performance Ihrer Website, sondern auch die Zufriedenheit Ihrer Besucher – ein doppelter Gewinn für Nutzer und Suchmaschinen.
Lokale Autorität durch Backlinks und Google Business aufbauen
Eine technisch optimierte Website mit schnellen Ladezeiten reicht heute nicht mehr aus – in Österreich ist die lokale Autorität entscheidend. Google bewertet Webseiten danach, wie vertrauenswürdig und relevant sie für eine bestimmte Region sind. Backlinks von österreichischen Websites und ein gut gepflegtes Google Business Profil senden klare Signale an die Suchmaschinen: Ihr Unternehmen ist in Österreich verwurzelt und für lokale Suchanfragen relevant.
Diese beiden Faktoren ergänzen sich perfekt: Während Backlinks die allgemeine Autorität Ihrer Domain stärken, sorgt ein vollständig ausgefülltes Google Business Profil dafür, dass Ihr Unternehmen in den lokalen Suchergebnissen und auf Google Maps sichtbar wird. Für Unternehmen, die Kunden in Städten wie Wien, Graz oder Linz erreichen möchten, ist diese Kombination besonders wichtig.
Backlinks von österreichischen Websites gewinnen
Sobald die technische Basis Ihrer Website steht, sollten Sie sich darauf konzentrieren, Ihre regionale Vertrauenswürdigkeit durch gezielte Backlinks zu stärken.
Backlinks von vertrauenswürdigen österreichischen Websites zeigen Google, dass Ihr Unternehmen lokal etabliert ist. Links von .at-Domains haben dabei oft mehr Gewicht für österreichische Suchanfragen als solche von internationalen Seiten. Dabei zählt die Qualität der verlinkenden Website deutlich mehr als die Anzahl der Links.
Eintrag in lokale Branchenverzeichnisse: Plattformen wie Herold.at, Firmenabc.at oder die Verzeichnisse der Wirtschaftskammern sind bei österreichischen Nutzern bekannt und genießen hohes Ansehen bei Google. Achten Sie darauf, dass Ihre Unternehmensdaten wie Name, Adresse und Telefonnummer überall einheitlich angegeben sind. Unterschiedliche Schreibweisen können Ihre lokale Sichtbarkeit negativ beeinflussen.
Kooperationen und Partnerschaften: Arbeiten Sie mit österreichischen Unternehmen, Lieferanten oder Branchenverbänden zusammen und bitten Sie um eine Verlinkung auf deren Website. Solche Verweise von regional anerkannten Unternehmen können Ihre Autorität erheblich stärken. Gegenseitige Verlinkungen, bei denen beide Seiten profitieren, wirken dabei besonders natürlich.
Gastbeiträge und lokale Medien: Schreiben Sie Fachartikel für österreichische Blogs, Online-Magazine oder Branchenpublikationen. Plattformen wie Brutkasten.com oder regionale Wirtschaftsmagazine bieten oft Möglichkeiten für Gastbeiträge. Gut recherchierte Artikel mit einem Link auf Ihre Website können nicht nur Backlinks generieren, sondern auch neue Besucher anziehen.
Sponsoring und Events: Unterstützen Sie lokale Veranstaltungen, Sportvereine oder gemeinnützige Organisationen. Viele dieser Institutionen listen ihre Sponsoren auf ihrer Website – ein wertvoller Backlink mit lokalem Bezug. Der Link sollte idealerweise direkt auf Ihre Hauptdomain verweisen und nicht nur als Bildlink eingebunden sein.
Pressemitteilungen streuen: Nutzen Sie österreichische Presseportale wie OTS.at (APA-OTS) oder regionale Nachrichtenseiten, um Neuigkeiten aus Ihrem Unternehmen zu verbreiten. Eine gut formulierte Pressemitteilung kann von mehreren Medien aufgegriffen werden und so hochwertige Backlinks generieren.
Vermeiden Sie den Kauf von Backlinks oder Einträge in minderwertige Verzeichnisse. Google erkennt solche Praktiken und kann Ihre Seite dafür abstrafen. Setzen Sie stattdessen auf natürliche Links von vertrauenswürdigen österreichischen Quellen.
Google Business Profil einrichten und optimieren
Ein gut gepflegtes Google Business Profil ist ein Schlüsselfaktor für Ihre lokale Sichtbarkeit. Wenn Kunden in Österreich nach Ihren Produkten oder Dienstleistungen suchen, erscheint Ihr Unternehmen nicht nur in den organischen Suchergebnissen, sondern auch in der Kartenansicht und im Knowledge Panel.
Profil vollständig ausfüllen und lokale Keywords verwenden: Erstellen Sie Ihr Profil unter business.google.com und geben Sie alle relevanten Informationen an: Unternehmensname, vollständige Adresse mit Postleitzahl, Telefonnummer mit österreichischer Vorwahl (+43), Website-URL, Öffnungszeiten und eine detaillierte Beschreibung Ihrer Leistungen. Wählen Sie eine Hauptkategorie und ergänzende Nebenkategorien. Integrieren Sie in der Beschreibung Schlüsselwörter, die Ihre Zielgruppe in Österreich verwendet, und erwähnen Sie konkret die Städte oder Regionen, die Sie bedienen.
Ansprechende Fotos hochladen: Profile mit Bildern erhalten in der Regel mehr Anfragen nach Wegbeschreibungen und Klicks auf die Website. Laden Sie Fotos Ihres Geschäfts, Ihres Teams, Ihrer Produkte oder abgeschlossener Projekte hoch. Benennen Sie die Dateien vor dem Upload mit relevanten Begriffen.
Kundenbewertungen aktiv einholen: Bewertungen sind ein wichtiger Faktor für das Ranking in lokalen Suchergebnissen. Bitten Sie zufriedene Kunden gezielt um Bewertungen und reagieren Sie auf alle Rezensionen – egal ob positiv oder kritisch. Eine durchdachte Antwort auf negative Bewertungen zeigt, dass Sie Kundenfeedback ernst nehmen.
Regelmäßig Beiträge veröffentlichen: Nutzen Sie die Beitragsfunktion, um Neuigkeiten, Angebote oder Veranstaltungen zu teilen. Diese Beiträge erscheinen direkt in Ihrem Profil und halten es aktuell. Verlinken Sie dabei auf relevante Seiten Ihrer Website, um zusätzlichen Traffic zu generieren.
Öffnungszeiten aktuell halten: Insbesondere an Feiertagen und während Urlaubszeiten sollten Ihre Öffnungszeiten angepasst sein. Beispielhafte Feiertage in Österreich sind der 26. Oktober (Nationalfeiertag) und der 8. Dezember (Mariä Empfängnis).
Standortverifizierung abschließen: Google sendet Ihnen einen Bestätigungscode per Post an Ihre Geschäftsadresse. Erst nach erfolgreicher Verifizierung wird Ihr Profil vollständig angezeigt. Dieser Schritt ist unverzichtbar.
Mit diesen Maßnahmen schaffen Sie die Grundlage, um in österreichischen lokalen Suchergebnissen sichtbar und relevant zu sein. Die Kombination aus hochwertigen Backlinks und einem optimierten Google Business Profil ist der Schlüssel zu einer stärkeren lokalen Präsenz.
Ergebnisse verfolgen und Verbesserungen vornehmen
Sobald Sie Backlinks aufgebaut und Ihr Google Business Profil optimiert haben, folgt ein entscheidender Schritt Ihrer SEO-Arbeit: das regelmäßige Überwachen der Ergebnisse und das Anpassen Ihrer Maßnahmen. Ohne kontinuierliche Erfolgskontrolle bleibt unklar, welche Strategien in Österreich tatsächlich funktionieren und wo Optimierungsbedarf besteht. Die Analyse Ihrer SEO-Performance zeigt, wie Nutzer aus Österreich Ihre Website finden und nutzen – und bildet die Grundlage für weitere Schritte.
Mit kostenlosen Tools wie der Google Search Console erhalten Sie detaillierte Einblicke in Ihre Sichtbarkeit bei österreichischen Suchanfragen. Sie erfahren, welche Keywords gut abschneiden, wo technische Probleme auftreten und wie sich Ihre Rankings entwickeln. Diese Daten sind essenziell, um gezielt an Ihrer Website zu arbeiten – wie im nächsten Abschnitt zur Google Search Console beschrieben.
Google Search Console nutzen
Die Google Search Console ist ein unverzichtbares Tool, um Ihre SEO-Performance speziell für den österreichischen Markt zu überwachen. Sie zeigt, wie Google Ihre Wix-Website erfasst und welche Suchbegriffe Ihre Zielgruppe verwendet, um Sie zu finden.
Sie können Ihre Domain ganz einfach über das Wix-Dashboard mit der Google Search Console verknüpfen. Gehen Sie dazu auf „Marketing & SEO" und dann auf „SEO-Tools". Nach der Verifizierung beginnt Google mit der Datenerfassung, die nach etwa 48 Stunden verfügbar ist.
Ein zentraler Bericht ist der Bereich „Leistung", der Ihnen wertvolle Informationen liefert: Wie oft erscheint Ihre Website in den Suchergebnissen (Impressionen)? Wie viele Nutzer klicken darauf (Klicks)? Welche durchschnittliche Position nehmen Sie ein? Und wie hoch ist Ihre Klickrate (CTR)? Filtern Sie diese Daten gezielt nach „Österreich", um Ihre Performance auf dem lokalen Markt zu analysieren.
Besonders aufschlussreich ist es, die Keywords mit den meisten Impressionen und Klicks zu überprüfen. Sortieren Sie die Ergebnisse nach Impressionen und achten Sie auf Begriffe, bei denen Sie zwar oft angezeigt werden, aber eine niedrige Klickrate haben. Eine durchschnittliche Position zwischen 5 und 10 mit einer CTR unter 5 % könnte darauf hinweisen, dass Ihre Meta-Beschreibung oder Ihr Title-Tag nicht ansprechend genug ist. Passen Sie diese Elemente an und verwenden Sie Begriffe, die speziell auf österreichische Nutzer abgestimmt sind.
Keywords, bei denen Ihre Website auf Positionen zwischen 11 und 20 rankt, bieten großes Potenzial. Mit gezielten Optimierungen können Sie hier auf die erste Seite vorrücken und deutlich mehr Traffic erzielen. Ergänzen Sie Ihre Inhalte um relevante Informationen oder erstellen Sie neue Seiten zu diesen Themen, um Ihre Zielgruppe besser anzusprechen.
Der Bereich „Abdeckung" hilft Ihnen, technische Probleme zu identifizieren, die Ihre Sichtbarkeit beeinträchtigen könnten. Fehler wie „404 – Nicht gefunden" oder „Seite mit Weiterleitung" sollten Sie sofort beheben. Zwar löst Wix viele technische Probleme automatisch, dennoch können bei individuellen Anpassungen Fehler auftreten. Überprüfen Sie diesen Bericht wöchentlich, um auf der sicheren Seite zu sein.
Mit der Funktion „URL-Prüfung" können Sie einzelne Seiten gezielt analysieren. Geben Sie die URL einer wichtigen Seite ein, und Google zeigt Ihnen, ob sie indexiert ist, welche Probleme bestehen und wie die mobile Version dargestellt wird. Nach Änderungen können Sie eine erneute Indexierung beantragen, damit Google die Aktualisierungen schneller berücksichtigt.
Ein weiterer wichtiger Bereich sind die Core Web Vitals, die unter „Nutzerfreundlichkeit" zu finden sind. Hier bewertet Google die Ladegeschwindigkeit und Interaktivität Ihrer Seiten. Optimieren Sie Bilder, reduzieren Sie unnötige Apps und nutzen Sie die Performance-Einstellungen von Wix, um diese Werte zu verbessern.
Richten Sie außerdem E-Mail-Benachrichtigungen ein, damit Sie bei kritischen Problemen wie Indexierungsfehlern oder manuellen Maßnahmen sofort informiert werden. So können Sie schnell reagieren und Ihre Sichtbarkeit in Österreich sichern.
SEO-Strategie regelmäßig anpassen
Die Daten aus der Google Search Console sollten Sie nutzen, um Ihre SEO-Strategie kontinuierlich weiterzuentwickeln. SEO ist kein einmaliger Prozess – der Markt in Österreich verändert sich ständig: Suchtrends ändern sich, neue Wettbewerber treten auf, und Google passt seine Algorithmen regelmäßig an.
Planen Sie monatliche Reviews Ihrer SEO-Kennzahlen ein. Vergleichen Sie die aktuellen Daten mit denen des Vormonats: Sind Ihre Impressionen und Klicks gestiegen oder gesunken? Gibt es neue Keywords, für die Sie ranken? Haben sich Ihre Positionen für wichtige Suchbegriffe verändert? Dokumentieren Sie diese Entwicklungen in einer Tabelle oder einem Google Sheet, um langfristige Trends zu erkennen.
Wenn Sie einen plötzlichen Rückgang bei bestimmten Keywords feststellen, analysieren Sie die Top-10-Ergebnisse für diese Begriffe. Suchen Sie bei Google.at nach dem Keyword und prüfen Sie, welche Inhalte derzeit gut ranken. Haben Ihre Wettbewerber ihre Seiten aktualisiert? Bieten sie umfassendere Informationen oder eine bessere Nutzererfahrung? Diese Erkenntnisse helfen Ihnen, Ihre eigenen Inhalte gezielt zu verbessern.
Berücksichtigen Sie auch saisonale Trends in Österreich. Wenn Sie beispielsweise Dienstleistungen im Tourismusbereich anbieten, variieren die Suchanfragen im Sommer und Winter erheblich. Planen Sie Inhalte rechtzeitig: Erstellen Sie im September Inhalte für die Wintersaison und im März für den Sommer, damit Google genügend Zeit hat, Ihre Seiten zu indexieren.
Experimentieren Sie mit neuen Inhaltsformaten und Themen, die auf den Daten aus der Search Console basieren. Wenn viele Nutzer in Österreich nach „Wie"-Fragen suchen, könnten detaillierte Anleitungen oder How-to-Artikel eine gute Möglichkeit sein, Ihre Zielgruppe anzusprechen. Solche Inhalte können nicht nur Ihre Rankings verbessern, sondern auch Ihre Website als hilfreiche Ressource etablieren.
Zusammenfassung und nächste Schritte
Sie haben jetzt einen klaren Überblick über die wichtigsten SEO-Strategien für Ihre Wix-Website in Österreich. Von der Nutzung der Wix SEO-Tools über die gezielte Keyword-Recherche bis hin zum Aufbau lokaler Autorität durch Backlinks und Ihr Google Business Profile – all diese Schritte helfen, Ihre Sichtbarkeit bei österreichischen Suchanfragen zu verbessern.
Die Basis für langfristigen Erfolg liegt in der technischen Optimierung, der Erstellung lokalisierter Inhalte und der regelmäßigen Überprüfung Ihrer Fortschritte. Nutzen Sie die Google Search Console, um zu analysieren, welche Maßnahmen greifen und wo Sie nachjustieren sollten.
Was können Sie jetzt konkret tun? Starten Sie, falls noch nicht geschehen, mit der Einrichtung des Wix SEO Wiz und verbinden Sie Ihre Website mit der Google Search Console. Anschließend führen Sie eine Keyword-Recherche durch, die speziell auf österreichische Suchbegriffe ausgerichtet ist, und optimieren Ihre wichtigsten Seiten mit lokalisierten Meta-Tags und passenden Überschriften. Planen Sie außerdem einen festen Termin pro Monat ein, um Ihre SEO-Kennzahlen zu überprüfen und Ihre Strategie gegebenenfalls anzupassen.
Behalten Sie im Hinterkopf: SEO ist ein langfristiger Prozess, keine kurzfristige Lösung. Erste spürbare Erfolge zeigen sich meist nach 3 bis 6 Monaten kontinuierlicher Arbeit. Gehen Sie systematisch vor und dokumentieren Sie Ihre Fortschritte – so sichern Sie sich eine stabile Position in den Suchergebnissen.
Falls Sie zusätzliche Unterstützung benötigen, werfen Sie einen Blick auf unseren Artikel über professionelles Webdesign in Österreich. Dort finden Sie weitere hilfreiche Tipps und Anleitungen, um Ihren digitalen Erfolg voranzutreiben.
FAQs
Wie kann ich sicherstellen, dass meine Wix-Website in ganz Österreich sichtbar ist?
Um sicherzustellen, dass Ihre Wix-Website in allen österreichischen Bundesländern leicht gefunden wird, sollten Sie Ihre Inhalte gezielt mit regionalen Keywords anpassen. Nutzen Sie Begriffe, die für Ihre Zielgruppe in bestimmten Regionen relevant sind, und integrieren Sie diese in Titel, Meta-Beschreibungen sowie in den Text Ihrer Seiten.
Zusätzlich können Sie Inhalte erstellen, die spezifisch auf regionale Besonderheiten oder Interessen eingehen. Das kann Ihnen helfen, ein breiteres Publikum anzusprechen. Eine übersichtliche Seitenstruktur in Kombination mit den integrierten SEO-Tools von Wix erleichtert es Ihnen, Ihre Website für österreichische Suchanfragen besser sichtbar zu machen.
Welche typischen Fehler sollte ich bei der Verwendung von lokalen Keywords in Österreich vermeiden?
Wenn Sie Ihre SEO-Strategie für den österreichischen Markt optimieren möchten, gibt es einige Stolpersteine, die Sie vermeiden sollten. Hier sind die wichtigsten Punkte, die Sie im Blick behalten sollten:
Unpräzise Keywords: Stellen Sie sicher, dass die verwendeten Keywords genau auf Ihre Zielgruppe in Österreich zugeschnitten sind. Allgemeine Begriffe greifen oft zu kurz, um lokale Suchanfragen effektiv anzusprechen.
Übermäßige Keyword-Nutzung: Vermeiden Sie es, Ihre Texte mit Keywords zu überladen. Eine natürliche Platzierung der Schlüsselwörter sorgt nicht nur für einen besseren Lesefluss, sondern wird auch von Suchmaschinen bevorzugt.
Fehlende Lokalisierung: Lokale Besonderheiten sind entscheidend. In Österreich werden beispielsweise Begriffe wie „Semmel“ statt „Brötchen“ oder „Marille“ statt „Aprikose“ häufiger verwendet. Solche Anpassungen können einen großen Unterschied machen.
Meta-Beschreibungen vernachlässigen: Eine prägnante Meta-Beschreibung mit maximal 160 Zeichen, die relevante Keywords enthält, ist ein Muss. Sie beeinflusst nicht nur das Ranking, sondern auch, ob Nutzer auf Ihre Website klicken.
Wenn Sie diese Fehler vermeiden, erhöhen Sie die Chance, dass Ihre Website besser auf lokale Suchanfragen abgestimmt ist und gezielt potenzielle Kunden in Österreich erreicht.
Wie kann ich sicherstellen, dass meine SEO-Strategie für den österreichischen Markt effektiv bleibt und regelmäßig angepasst wird?
Um sicherzustellen, dass Ihre SEO-Strategie für den österreichischen Markt effektiv bleibt, sollten Sie die Analyse- und SEO-Tools in Ihrem Wix-Konto regelmäßig nutzen. Diese Tools liefern wertvolle Einblicke in Kennzahlen wie Seitenaufrufe, Klicks und Ihre Positionen in den Suchmaschinen.
Es ist wichtig, lokal relevante Keywords regelmäßig zu überprüfen und bei Bedarf zu aktualisieren. Ebenso sollten Meta-Tags und Inhalte so angepasst werden, dass sie für Ihre Zielgruppe in Österreich ansprechend und sinnvoll bleiben. Darüber hinaus kann das Sammeln von Feedback von lokalen Nutzern helfen, Ihre Inhalte gezielt zu verbessern und langfristig erfolgreich zu sein.



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